Gerangel um die jungen Radiohörer

Jugendradio Radio 105 kämpft mit viel Eifer für eine Zürcher Jugendradiokonzession.

Jugendradio Radio 105 kämpft mit viel Eifer für eine Zürcher Jugendradiokonzession. Am Mittwoch, 27. August, ist die Eingabefrist für die Jugendfrequenz abgelaufen. Bis Dienstagnachmittag war erst das Gesuch von Radio 105 beim Bakom eingereicht und eines von Radio Max angekündigt. Anzunehmen ist, dass weitere Anwärter bis zum letzten Moment zugewartet haben. Die 105-Bewerbung dürfte die umfassendste sein, die je für eine Konzession eingereicht wurde. 105-Chef Giuseppe Scaglione hat die Radiobedürfnisse der Zürcher Jugend genau abgeklärt, unter anderem mit einer IHA-GfK-Studie (siehe Seite 18).Essenz davon ist ein Konzept für einen neuen Sender mit dem Namen Music First für die 15- bis 24-Jährigen. Der Name soll Programm sein: Viel Musik mit einem Mix aus aktuellen Tophits, trendiger Pop-Musik, elektronischer Musik, Black Music und Rock. Gross geschrieben werden Informations- und Serviceleistungen. Neben politischen und gesellschaftlichen Themen sollen diese vor allem den Musik-, Kultur- und Freizeitbereich abdecken, aber auch die jugendsensiblen Themen Ausbildung und Beruf haben einen wichtigen Stellenwert.
Dass sich Scaglione um eine breite Abstützung seines Projektes bemüht, kommt auch im 25-köpfigen Programmbeirat aus Exponenten der Zürcher Musik- und Jugendkultur zum Ausdruck.
(dse)

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