Epica-Gewinner
Bei den Epica-Awards in Paris haben die Schweizer Agenturen sechs goldene, drei silberne und drei bronzene Auszeichnungen gewonnen.
Epica-Awards werden seit 1987 vergeben für kreative Werbung aus Europa, Middle East und Afrika. Fast eine Woche lang tagte die Jury in Paris, um 3154 Arbeiten aus 48 Ländern zu bewerten. In der Jury sitzen ausschliesslich Vertreter von rund 30 Fachzeitschriften der internationalen Kommunikationsbranche, darunter Lürzers Archive, Pubblicita Italia, ArabAd, The Drum aus England, Advertising Ideas Russland oder Werbewoche in der Schweiz. Als Kriterien gelten die Originalität der kreativen Idee sowie die Perfektion der Ausführung. Gewertet wird über Funk spontan nach dem Betrachten eines Sujets oder Films mit Noten zwischen 1 und 10. Rund 20 Prozent der Arbeiten mit den höchsten kumulierten Werten kommen in das «tie break». Erst dort wird über die Ideen diskutiert. Von den Schweizer Beiträgen sind die meisten prämierten Einreichungen erfreulich klar als Sieger in einer der 44 Kategorien hervorgegangen. Die SMS-Spots für Sunrise von Spillmann Felser Leo Burnett sowie das Obama-Sujet von Advico Young & Rubicam für die SoZ konnten sich sogar in der Diskussion um die vier Grands Prix längere Zeiten halten. Im Film entschied sich das Rennen schliesslich zwischen «Orangina» und «Dot», einem handwerklich perfekten Animationsfilm, der auf einer ganz kommunen Kamera in einem Nokia-Handy gedreht worden ist. Der nur knapp unterlegene Orangina-Film arbeitet mit Klischees aus anderen Spots und zeigt mit Tierfiguren, dass sich mit Orangina Wäsche besonders flauschig waschen lässt oder Orangina für Bären das ideale Deo ist sowie für Ponys das beste Mittel für die Haare. Als Getränk wird Orangina überhaupt nie gezeigt. Der Film zahlt nur auf den Markenbegriff ein. Nachhaltige Lacher hat in der Jury auch ein ägyptischer Film für Panda Cheese gesorgt. Man kann die völlig absurde Serie unter diesen Stichworten auch auf Youtube finden.
Zu den sechs Goldpreisen gab es für die Schweiz auch noch Silber für AY&R mit dem Obama-Film, Caritas von Jung von Matt sowie Bardill Sport von Publicis. Mit Bronze ausgezeichnet wurden «Lost in Val Sinestra» von Contexta, die Pralinato-Spots von Publicis sowie die WOZ-Anzeige mit Marx von SFLB. Andreas Panzeri
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Zu den sechs Goldpreisen gab es für die Schweiz auch noch Silber für AY&R mit dem Obama-Film, Caritas von Jung von Matt sowie Bardill Sport von Publicis. Mit Bronze ausgezeichnet wurden «Lost in Val Sinestra» von Contexta, die Pralinato-Spots von Publicis sowie die WOZ-Anzeige mit Marx von SFLB. Andreas Panzeri
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