Einfach gestrickt – einfach geködert
Aufgefallen Die buchstabengetreue Auslegung der Maslowschen Pyramide bereitet Product Managern viel Unglück und Kummer,
Telecom Die buchstabengetreue Auslegung der Maslowschen Pyramide bereitet Product Managern viel Unglück und Kummer,solange sie nicht akzeptieren, dass selbst gut situierte Menschen mitunter freiwillig auf die unterste Bedürfnisstufe zurückfallen. Bevor wir also fortfahren, sind ein paar Worte der Warnung und Besinnung angebracht. Sie erscheinen ratsam, wenn man bedenkt, dass die Ariel-Clementine die letzte Person in unserer Hemisphäre war, die uns weismachte, dass erst ein Waschpulver den Zugang zu höheren Bedürfnisebenen ermöglicht. Seither hat sich unser Kortex trotz Kriegen und Krisen weiterentwickelt und uns den Weg an die Pyramidenspitze geebnet. Weit gefehlt! Vergessen Sie die höheren menschlichen Bedürfnisse nach Abwechslung, Evolution und Partizipation. Wer die strahlenden Gesichter und die flehende Hand in der Swisscom-Vitrine sieht, landet wieder auf dem harten Boden der Realität – sprich: beim Stammhirn. Das Glück auf Erden bleibt für Familie Schweizer schnurlos, bedienerfreundlich und hat weiche Tasten. Und wer könnte Wunsch und Erfüllung einfacher verbinden, wenn nicht die Firma, die die Nervenstränge unserer Kommunikation seit jeher unterhält?
(la)
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