Diplome und viele Awards

Die Stabsübergabe bei der Schule für praxisorientierte Kommunikation SPOK fand zwar schon vor einiger Zeit statt.

Die Stabsübergabe bei der Schule für praxisorientierte Kommunikation SPOK fand zwar schon vor einiger Zeit statt.Dennoch war die Diplomfeier der Planerinnen und Planer Marketingkommunikation der erste offizielle Event der neu besetzten Geschäftsstelle mit Julia Köpfli und Marianne Aebli. Und sie haben einen guten Event hingelegt – SPOK-Mitbegründer Ronny Schmid meinte gar, dass man für die Diplomübergabe noch nie an so einem schönen Ort wie der Blumenhalle gewesen sei. Vorgängerin Ursula Krebs hatte halt eher ein Faible für schummrige Räume, wie beispielsweise im Vorjahr der Club Aera.Peter Döbeli erinnerte in seiner Rede daran, dass vor zehn Jahren zum ersten Mal eine Klasse der SPOK an die Assi-Prüfung ging und stellte zur Feier des Tages mit dem SPOK-Directory ein neues Tool vor. Ein gröberer Adressführer sei es, so Döbeli, denn darin enthalten sind die Namen sämtlicher bisheriger Absolventen. Am liebsten würde er eigentlich jedes Jahr ein gröberes Schulfest machen, falls dafür ein Sponsor gefunden werde. Jedenfalls hätten NZZ und Edipub schon mal die erste gröbere Rechnung für die Basisarbeit am ersten Directory bezahlt. Bei den guten Beziehungen, über die die SPOK-Begründer Schmid, Döbeli, Monica Jäggi und Peter W. Bächtiger verfügen, dürfte das Angeln weiterer Geldgeber kein gröberes Problem sein. Und die Party wird wohl nicht lange auf sich warten lassen.
Ein Vergnügen war die präsentierte Diplomarbeit zur WOZ. Noch vor zehn Jahren hätte man das locker als Lizentiat einreichen können. Professionelle Lösungsansätze mit fantasievollen Massnahmen und einer starken Multimedia-Präsentation. Das Pikanteste dabei: WOZ-Leser klauen gern! Eine Umfrage bei Beizern habe nämlich ergeben, dass die WOZ diejenige Zeitung ist, welche Restaurantgäste am liebsten mitlaufen lassen. Hony soit qui mal y pense!
Um Diplome, Letters of Distinct genannt, ging es auch an der Award Night des Schweizer Dialogmarketing-Preises. Dabei fiel vor allem Philipp Skrabal auf – der Publicis-Mann räumte diverse Trophäen ab, allerdings noch für Ex-Arbeitgeber Matter & Partner. Ganz stark waren dabei die Arbeiten für die Tribis-Hundeschule, von denen letztlich die eine auch den Publikumspreis abholte. Daneben gewannen mit Eugster Kommunikation, Lowe Direct, Fisch Meier Direkt, Euro RSCG Dialog oder OgilvyOne weitere alte Bekannte ebenfalls mehrere Auszeichnungen.
Einmal mehr erfreulich an den DM-Awards: Man hat dort das Event-Business begriffen. Zwar verschlug es einem zu Beginn des Abends nach der Ankündigung, dass 32 Awards vergeben würden, erst mal die Sprache. So viele Preise ziehen im Normalfall einen Abend qualvoll in die Länge. Nicht so, wenn Sandra Studer moderiert. Dank geschicktem Script und Bühnendramaturgie schafft man es beim SDV jeweils, in nicht mehr als drei Stunden alle Awards zu vergeben sowie eine Gala-Rede und zwei Show-Blocks unterzubringen – und das erst noch mit Essenspausen. Ein gelungener Abend. Chapeau Messieurs!
Beat Fritschim Telefonstress? Scheint, dass die ganze Welt vom Shortlistautor wissen wollte, wie die Abräumer beim Schweizer Dialogmarketing-Preis hiessen.
Und die Award-Trophäen, so wollte es der Gestalter, sind halt schlicht und einfach Telefonhörern nachempfunden. Abgeräumt haben auch die PlanerInnen Marketingkommunikation der SPOK. Sie feierten in der vergangenen Woche in der Blumenhalle den Abschluss und erhielten dabei das schulinterne Diplom ausgehändigt.
Beat Fritsch

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