Die Neue Luzerner Zeitung sorgt vor
Gratiszeitungen Die Neue Luzerner Zeitung bemüht sich seit einiger Zeit um zusätzliche Vertriebsmöglichkeiten in ihrer Region.
Gratiszeitungen Die Neue Luzerner Zeitung bemüht sich seit einiger Zeit um zusätzliche Vertriebsmöglichkeiten in ihrer Region.Rechnet die Neue Luzerner Zeitung (NLZ) mit einem Eintritt von 20 Minuten in ihren Markt? Oder will sie selbst eine Pendlerzeitung starten? Fest steht: Die NLZ – oder auch deren Muttergesellschaft LZ Medien – sucht seit einiger Zeit intensiv nach zusätzlichen Vertriebsmöglichkeiten in ihrer Region, interessanterweise nicht nur für die Tageszeitung, sondern offenbar auch für ein Gratisblatt. Konkret hat sich die NLZ bei der Stadtluzerner Gewerbepolizei nach zusätzlichen Standorten für eigene Verkaufskästen erkundigt. Zeitungsverkaufsboxen, auch solche anderer Titel, gibt es in Luzern nur auf privatem Grund. Das bleibt auch so. Heinrich Hüsler, stellvertretender Abteilungsleiter, gab der NLZ negativen Bescheid. Nach den «durchzogenen Erfahrungen» mit der Pendlerzeitung Metropol wolle die Stadt keinen Präzedenzfall mehr schaffen.
Bei den LZ Medien interessiert man sich aber auch für Dispenser in Bussen der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) – doch wofür? Klar ist: Die VBL machten den LZ Medien auf deren Anfrage hin eine Offerte und warten jetzt auf Antwort. Dies sagte VBL-Marketingleiterin Brigitte Herzog der Werbewoche. Auf den ersten Blick erstaunt dies, doch ein Ereignis der letzten Woche könnte Licht in die Sache bringen: Die LZ Medien haben sich zu 30 Prozent an der Anzeiger Luzern AG, Herausgeberin der Gratistitel Anzeiger Luzern und Luzerner Woche, beteiligt. Ob die beiden florierenden Blätter nun zu einer Pendlerzeitung umgebaut werden sollen, lesen Sie auf Seite 15.
Falls dem so wäre, würde es Sinn machen, auch bei den SBB Luzern Zeitungsboxen zu beantragen. Tatsächlich sind dort in den letzten Monaten gleich «mehrere Anfragen» eingegangen, wie SBB-Sprecher Ruedi Estermann bestätigt. Von wem, will er nicht sagen, kündigte jedoch an, dass die SBB «in den nächsten Wochen» für alle Zentralschweizer SBB-Haltestellen eine Ausschreibung für Boxenstandorte unterbreiten werden.
Stellt sich dabei auch die Frage, ob sich 20 Minuten daran beteiligen wird. Verlagsleiter Rolf Bollmann gibt sich unentschlossen. «Das muss ich zuerst mit dem VR besprechen», sagt er.
Luzerns öffentlicher Verkehr: umworbene Verteilkanäle.
(mk)
Bei den LZ Medien interessiert man sich aber auch für Dispenser in Bussen der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) – doch wofür? Klar ist: Die VBL machten den LZ Medien auf deren Anfrage hin eine Offerte und warten jetzt auf Antwort. Dies sagte VBL-Marketingleiterin Brigitte Herzog der Werbewoche. Auf den ersten Blick erstaunt dies, doch ein Ereignis der letzten Woche könnte Licht in die Sache bringen: Die LZ Medien haben sich zu 30 Prozent an der Anzeiger Luzern AG, Herausgeberin der Gratistitel Anzeiger Luzern und Luzerner Woche, beteiligt. Ob die beiden florierenden Blätter nun zu einer Pendlerzeitung umgebaut werden sollen, lesen Sie auf Seite 15.
Falls dem so wäre, würde es Sinn machen, auch bei den SBB Luzern Zeitungsboxen zu beantragen. Tatsächlich sind dort in den letzten Monaten gleich «mehrere Anfragen» eingegangen, wie SBB-Sprecher Ruedi Estermann bestätigt. Von wem, will er nicht sagen, kündigte jedoch an, dass die SBB «in den nächsten Wochen» für alle Zentralschweizer SBB-Haltestellen eine Ausschreibung für Boxenstandorte unterbreiten werden.
Stellt sich dabei auch die Frage, ob sich 20 Minuten daran beteiligen wird. Verlagsleiter Rolf Bollmann gibt sich unentschlossen. «Das muss ich zuerst mit dem VR besprechen», sagt er.
Luzerns öffentlicher Verkehr: umworbene Verteilkanäle.
(mk)
