Des Tagblatts neunter Streich

Ab August erhält das St.Galler Tagblatt (SGT) zu seinen acht Regionalsplits noch einen neunten – eine Fernausgabe.

Ab August erhält das St.Galler Tagblatt (SGT) zu seinen acht Regionalsplits noch einen neunten – eine Fernausgabe.Diese ist für rund 2500 Abonnenten ausserhalb des SGT-Verbreitungsgebietes (fester Wohnsitz oder Ferienumleitungen) sowie für eine zusätzliche Kioskpräsenz gedacht.Den Anstoss zur Fernausgabe gab die neue Postlogistik für Tageszeitungen (siehe Seite 15). Deren Zeitplan ist so spitz berechnet, dass die 2500 Auswärtsexemplare um 0.30 Uhr in Zürich sein müssen – zu früh für die Lokalbünde. Die Fernausgabe löst das Problem so: Ihr Mantelteil inklusive Regiobund Ostschweiz ist aktuell, der jeweilige Lokalbund stammt dagegen vom Vortag. Umgekehrt wird das SGT wegen der früheren Ablieferung neu auch an Kiosken aufliegen, die bisher zu weit weg waren (etwa im Tessin).
Damit steigt die Auflage der Fernausgabe auf rund 3700 Exemplare. SGT-Verlagsleiter Daniel Ehrat: «Das SGT kann so die 2500 Auswärtsexemplare behalten und mit der zusätzlichen Kioskpräsenz einen Imagegewinn verzeichnen.»
(mk)

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