Der Bund schreibt wieder rote Zahlen

Die zur Neuen Zürcher Zeitung AG (NZZ) gehörende Bund-Gruppe (Bund, Radio Förderband, Stadtanzeiger Bern) konnte zwar letztes Jahr den Umsatz um vier Prozent auf 63,49 Millionen Franken steigern.

Die zur Neuen Zürcher Zeitung AG (NZZ) gehörende Bund-Gruppe (Bund, Radio Förderband, Stadtanzeiger Bern) konnte zwar letztes Jahr den Umsatz um vier Prozent auf 63,49 Millionen Franken steigern.Dennoch schrieb die Gruppe, aber auch die Zeitung Bund selbst, wieder rote Zahlen. 1999 hatte die Bund-Gruppe nach mehreren Sanierungsjahren erstmals Gewinn ausgewiesen. Der neuerliche Verlust stimme insofern nachdenklich, als das Konjunkturumfeld laut NZZ als günstig eingestuft werden müsse.Bund-Marketingleiter Raoul Wanger sowie Willy Schib, Leiter Regionalzeitungen bei der NZZ, betonen, dass die Zeitung wegen ihres 150-Jahr-Jubiläums ausserordentliche Auslagen hatte und zudem ausser Budget im Berner Oberland auf den Ausbau der Berner Zeitung reagierte und investierte. «Ohne diese Ausgaben wäre die Bund-Rechnung letztes Jahr erneut schwarz gewesen», sagt Wanger. Bei der Bund-Gruppe falle zudem ins Gewicht, dass der Stadtanzeiger per Anfang 2001 mit dem Anzeiger rund um Bern (bisher BTM) zum Anzeiger Region Bern fusioniert wurde und neu gestaltet werden musste. Auch das habe – als Investition für die nächsten Jahre – zusätzliche Kosten verursacht. (mk)

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