CR Basel sensibilisiert überraschend
Für das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt sensibilisiert die Agentur CR Basel mit überraschender Technik für psychische Krankheiten: Mit dem Betrachtungswinkel ändert sich auch die Miene der auf den Sujets gezeigten Personen.
Nach der weit über die Landesgrenzen beachteten Basler Sensibilisierungskampagne zur Förderung der psychischen Gesundheit in den Jahren 2011 und 2012 stellt das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt dieses soziale und gesellschaftlich bedeutungsvolle Thema auch in diesem Jahr erneut in den Fokus der Öffentlichkeit – mit einem überraschenden Novum, das die Betrachterinnen und Betrachter auf raffinierte Art und Weise zum näheren Hinschauen bringt: Die wiederum von CR Basel konzipierten und realisierten Sujets zeichnen auf Plakaten und Postkarten dank Lentikular-Technologie mit jeweils nur einem Porträtbild das wechselhafte Gesicht eines Menschen, der auf den ersten Blick zu lachen scheint und – je nach Betrachtungswinkel – beim zweiten Hinschauen eine düstere Miene zeigt.
Die Konklusion «Hinschauen statt wegsehen – Psychische Erkrankungen haben viele Gesichter» fordert denn auch direkt dazu auf, sich auch mit den Menschen im persönlichen Umfeld näher auseinanderzusetzen. Ziel dabei ist es, das gegenseitige Verantwortungsgefühl in der Bevölkerung zu stärken, um so psychischen Erkrankungen vorzubeugen. Denn: Soziale Unterstützung ist ein wichtiger Faktor, der das Risiko für eine psychische Erkrankung verringert. Wertschätzung, Ermutigung, Rat, ein offenes Ohr und Verständnis, aber auch gemeinsame Aktivitäten oder praktische Unterstützung, wenn es darum geht, professionelle Hilfe aufzusuchen, helfen dabei, mit Belastungen und Stress besser umzugehen.
Die auffälligen Plakate, die mit Passantinnen und Passanten in Interaktion treten, finden sich seit Juni 2013 in der ganzen Stadt Basel. Darüber hinaus gibt es Postkarten mit den selben Sujets und der wichtigsten Adresse für weitere Informationen zum Thema auf der Seite Allesgutebasel.ch
Verantwortlich beim Gesundheitsdepartement Basel-Stadt: Thomas Steffen (Kantonsarzt Basel-Stadt), Christina Karpf (Programmleiterin psychische Gesundheit), Nicole Zingg. Verantwortlich bei CR Basel: Gabriel Heuberger (CD), Judith Mann (Text), David Burkhardt (Grafik), Thomas Fux (Beratung).






