Nominiert zum CMO of the Year 2026: Antonia Lepore verbindet Technologie mit Teamgeist

Die Marketingwelt diskutiert über KI, Algorithmen und die Zukunft der Sichtbarkeit. Antonia Lepore denkt bereits einen Schritt weiter. Die CMO von AXA Schweiz beschäftigt sich mit der Frage, wie Marken auch im Zeitalter grosser Sprachmodelle relevant bleiben. Gleichzeitig setzt sie auf das, was keine Technologie ersetzen kann: Menschen, Kultur und starke Teams. Dafür steht die Jury-Nomination als Finalistin des «CMO of the Year 2026».

Während viele Unternehmen noch über den Einfluss von künstlicher Intelligenz diskutieren, arbeitet Antonia Lepore bereits an den strategischen Weichenstellungen für die kommenden Jahre.

Die Zukunft beginnt bei der nächsten Suchanfrage

Besonders beschäftigt sie die Frage, wie sich das Such- und Informationsverhalten der Menschen verändert und welche Rolle Marken künftig in einer Welt spielen, die zunehmend von KI-Systemen geprägt wird.

Diese Zukunftsorientierung prägt ihre Arbeit seit Jahren. Seit 2019 verantwortet sie das Marketing von AXA Schweiz und treibt die Verbindung von Customer Experience, Markenkommunikation und digitalen Services konsequent voran. Ziel ist eine Markenführung, die Menschen dort erreicht, wo sie Orientierung suchen – heute und morgen.

«Meinem Team den Rücken freizuhalten und jede und jeden zum Glänzen zu bringen – das ist für mich der Kern guter Zusammenarbeit.»

Die Marke als Versprechen mit Beweisführung

Für Lepore ist Marke weit mehr als Kommunikation. Das Markenversprechen «Know You Can» versteht sie als aktiven Auftrag, Menschen Mut zu machen und sie dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Entscheidend sei dabei nicht, was eine Marke behauptet, sondern was sie beweist.

Genau deshalb investierte AXA früh in den Schweizer Frauenfussball. Unter Lepores Führung entwickelte sich das Engagement rund um die AXA Women’s Super League und die UEFA Women’s EURO 2025 zu einem zentralen Baustein der Markenstrategie. Die Europameisterschaft nutzte AXA, um sich konsequent als moderne und gesellschaftlich engagierte Marke zu positionieren.

Wenn Leuchtturmprojekte auf Transformation treffen

Die vergangenen zwölf Monate verlangten Lepore und ihrem Team einiges ab. Mit dem 150-Jahr-Jubiläum der AXA Schweiz und dem Engagement rund um die Women’s EURO wurden gleich zwei Grossprojekte parallel umgesetzt. Gleichzeitig lief im Hintergrund die agile Weiterentwicklung des Marketingbereichs weiter.

Bemerkenswert ist dabei die Bandbreite ihrer Arbeit. Sie reicht von emotionalem Storytelling und Sponsoring über organisatorische Transformation bis hin zur Vorbereitung auf eine Marketingwelt, in der KI, Daten und neue Kommunikationsformen immer wichtiger werden. Diese Fähigkeit, operative Exzellenz mit langfristiger Zukunftsarbeit zu verbinden, gehört zu den Qualitäten, welche moderne Marketingführung heute auszeichnen.

Technologie verändert alles – ausser den Menschen

Fragt man Antonia Lepore nach ihrem wichtigsten Grundsatz, fällt die Antwort bemerkenswert klar aus: Transformation beginnt nicht mit Technologie, sondern mit Menschen. Neue Werkzeuge und neue Möglichkeiten seien wichtig. Entscheidend sei jedoch, die Menschen auf die Reise mitzunehmen, Vertrauen zu schaffen und eine Kultur zu fördern, in der Lernen und Veränderung selbstverständlich werden.

«Transformation beginnt nicht mit Technologie, sondern mit den Menschen.»

Vielleicht erklärt gerade diese Haltung, weshalb Lepore immer wieder von ihrem Team spricht. Ob bei der Nomination, bei den grossen Projekten oder bei ihren persönlichen Erfolgen – im Mittelpunkt stehen für sie nicht einzelne Personen, sondern das Zusammenspiel unterschiedlicher Talente. Der magische Moment im Marketing entsteht für sie dann, wenn Marke, Menschen und Kommunikation perfekt ineinandergreifen und daraus ein echter Mehrwert für Kundinnen und Kunden entsteht.

Genau diese Verbindung aus Zukunftsdenken, kultureller Führung und konsequenter Kundenzentrierung macht Antonia Lepore zu einer der sechs Finalist:innen des «CMO of the Year 2026». In einer Zeit, in der Marketingverantwortliche gleichzeitig Technolog:innen, Strateg:innen, Kulturträger:innen und Leader sein müssen, steht sie exemplarisch für eine neue Generation von CMOs.

More articles on the topic