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Posttaxen Verlage könnten ihre Printprodukte selbst billiger vertreiben als per Post.

Posttaxen Verlage könnten ihre Printprodukte selbst billiger vertreiben als per Post.«Eine günstigere Vertriebsmöglichkeit ist realisierbar.» Mit diesen Worten fasste CHP-Geschäftsführer Daniel Kaczynski den Bericht einer vom Verband Schweizer Presse (CHP) eingesetzten Projektgruppe zusammen, die seit Ende 2002 für Verlage nach Alternativen zum Presseversand per Post suchte (WW 15/03). Zum genauen Inhalt wollte er aber noch keine Auskunft geben, auch nicht zur Frage, ob im Bericht mehr als eine realisierbare Variante aufgezeigt wird. Zuerst werde das CHP-Präsidium an einer Klausurtagung über die Vorschläge beraten, sagt Kaczynski. Selbst wenn die Ideen als umsetzbar befunden würden, werde der Verband kaum selbst aktiv. «Wir können etwas anreissen, doch dann müssen die Verlage selbst tätig werden», sagt Kaczynski. Anlass für den Bericht bildet das geänderte Postgesetz, das Anfang 2004 in Kraft tritt. Es senkt die Bundessubventionen auf den Posttarifen abonnierter Zeitungen und Zeitschriften auf jährlich 80 Millionen Franken (bisher 100 Mio. Franken). Deshalb werden künftig nur noch Printprodukte mit kleineren Auflagen von Postvertriebs-Subventionen profitieren können. (mk)

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