BSW-Ranking nach deutschem Vorbild
Geheimhaltung Die Zukunft des BSW-Rankings ist nach wie vor ungewiss. Eine Sitzung des Branchenverbands Schweizer Werbe- und Kommunikationsagenturen (BSW) zum Thema wurde kurzfristig abgesagt.
Geheimhaltung Die Zukunft des BSW-Rankings ist nach wie vor ungewiss. Eine Sitzung des Branchenverbands Schweizer Werbe- und Kommunikationsagenturen (BSW) zum Thema wurde kurzfristig abgesagt.Die Rangliste der Schweizer Agenturen nach Umsatz kann nicht mehr wie bisher veröffentlicht werden, weil die US-Netzwerke ihren Töchtern verbieten, Geschäftszahlen bekannt zu geben. Dies ist eine Folge des neuen Sarbanes-Oxley-Gesetzes, das für falsche Angaben drastische Strafen vorsieht. Der deutsche Agenturverband GWA hat bereits eine Lösung gefunden: Er erstellt eine Umsatzrangliste, hält aber die Geschäftszahlen geheim. Diese sind dem GWA sowieso bekannt, da die Mitgliederbeiträge nach Umsatz berechnet werden. Laut Geschäftsführer Walter Merz strebt der BSW ein vergleichbares Ranking an. Die Zahlen, die der Verband auch für seine Strukturanalysen brauche, sollen beim BSW «unter Verschluss» bleiben. Einzelne Agenturen seien aber nicht sicher, ob ihnen die vertrauliche Weitergabe der Geschäftsdaten erlaubt ist, so Merz. Deshalb plant der BSW Ende Januar ein Gespräch mit den Finanzverantwortlichen aller 25 Mitgliedsagenturen, deren Mutterfirmen an US-Börsen kotiert sind.
