Bernisch-luzernische Grenzregion ist für BLS neu das «Heimatland»
«Heimatland»: Unter diesem Namen bewirbt das Bahnunternehmen BLS zusammen mit Partnern neu zahlreiche Ausflugsziele im Emmental, Entlebuch, der Region von Willisau und dem Oberaargau.
Vorbild ist das «Lötschberger»-Ausflugskonzept im Berner Oberland und dem Oberwallis. Dort begann die BLS im Jahr 2008, die Lötschberg-Bergstrecke nach dem Bau des Neat-Basistunnels neu als Ausflugsbahn zu positionieren. Mit Erfolg: Die BLS und ihre Agentur Erdmannpeisker erhielt dafür 2013 eine Marketing-Trophy (Werbewoche.ch berichtete). Die Fahrt mit den eigens für die Bergstrecke konzipierten Kompositionen namens «Lötschberger» sei einfach die schönere zwischen Bern und dem Oberwallis: Das schreibt die BLS auf der für die Ausflüge konzipierten Unterseite auf der BLS-Website. Auch die Strecke durchs Emmental und das Entlebuch sei zwischen Bern und Luzern die schönere, schreibt nun die BLS auf der neuen Internet-Unterseite, die dem «Heimatland» gewidmet ist.

Die vier Regionen seien zentral gelegen, die Ausflugsziele aber noch wenig bekannt, argumentierte die BLS am Dienstag bei der Präsentation des neuen Ausflugskonzepts in Bern. Die Region habe deshalb noch ein grosses Potenzial. Nun würden die touristischen Kräfte gebündelt.
Familien, Sportler, Kulturbeflissene
Neben den Hinweisen im Internet stellen die BLS und ihre Partner auch in einem Erlebnisführer Informationen bereit. Ideen gibt es etwa für Familienausflüge, aber auch Sportbegeisterte und Kulturbeflissene kommen auf ihre Kosten. Zu den Partnern der BLS gehören Bern Tourismus und Luzern Tourismus, aber etwa auch die Biskuitfabrik Kambly, die Emmentaler Schaukäserei und die Unesco-Biosphäre Entlebuch. Eine eigens fürs bernisch-luzernische Grenzgebiet kreierte Zugskomposition wird es nicht geben, aber eine Ablösung der störungsanfälligen EWIII-Pendelzüge ab Dezember dieses Jahres. (SDA/hae)
