Dreifach-Erfolg für Aroma bei den Iconic Awards

Aroma ICONIC AWARDS: Die Zürcher Kreativagentur wird für drei Projekte ausgezeichnet – die Arbeitswelt des Kantonsspitals Uri, den Transa Store in Basel und das Restaurant Tenz Momo.

Der Transa Trail verbindet vier Geschosse. Quelle: zvg

Bei den Aroma ICONIC AWARDS gab es in diesem Jahr gleich einen Dreifach-Erfolg für die Zürcher Kreativagentur Aroma. Ausgezeichnet wurden die Arbeitswelt des Kantonsspitals Uri, der Transa Store am Bahnhof Basel SBB sowie das Restaurant Tenz Momo. Die drei Projekte reichen von Workspace über Retail bis Gastronomie und folgen dem Aroma-Ansatz Work. Space. Culture., der Nutzung, räumliche Identität und Wirkung zusammendenkt.

Kantonsspital Uri: Zwei Arbeitswelten, eine Verbindung

Das Kantonsspital Uri vereint auf zwei Etagen unterschiedliche Arbeitskulturen: unten die klinische Praxis, oben strategische Bereiche wie Direktion, HR und Finanzen. Der Entwurf macht diese Unterschiede räumlich lesbar und folgt dem Prinzip des Wachsens vom Tun zum Denken. Eine Wendeltreppe verbindet beide Ebenen als erlebbaren Übergang im Arbeitsalltag. Die architektonische Realisierung dieser Arbeitswelt erfolgte in Zusammenarbeit mit Darlington Meier Architekten.

Kantonsspital Uri erhält begehrte Designauszeichnung. Quelle: zvg

Transa Basel: Retail trifft Abenteuer

Auf 2’300 Quadratmetern entwickelte Aroma Architecture gemeinsam mit Baubüro in situ am Bahnhof Basel SBB ein Raumkonzept, das das Outdoor-Erlebnis in den Store übersetzt. Herzstück ist der Transa Trail, nach eigenen Angaben der erste Indoor-Baumkronenpfad der Schweiz. Eine mehrgeschossige Holzstruktur verbindet vier Geschosse mit Plattformen, Hängebrücken und Testzonen und macht den Store zu einem immersiven Einkaufserlebnis.

Aroma gewinnt Auszeichnung für Basler Transa-Store. Quelle: zvg

Tenz Momo: Tradition trifft auf Moderne

Das Raumkonzept übersetzt tibetische Handwerkstradition in eine zeitgenössische Materialsprache aus Beton, Lärchenholz und Messing. Ein schwebendes Lärchenvolumen als Supraelement nutzt die neun Meter Raumhöhe und schafft räumliche Grosszügigkeit. Die offene Küche macht die Zubereitung der Momos direkt erlebbar.

Tenz Momo gewinnt den Iconic Award. Quelle: zvg

Work. Space. Culture. als gemeinsamer Nenner

Die drei ausgezeichneten Projekte zeigen, wie unterschiedlich Work. Space. Culture. umgesetzt werden kann. Work steht dabei für Abläufe, Bedürfnisse und Nutzung als Ausgangspunkt. Space übersetzt Identität in eine eigenständige räumliche Sprache. Culture schafft Räume, die Begegnungen, Erlebnisse und Zusammenarbeit fördern. Vom Spital über den Outdoor-Retail bis zur Gastronomie entstehen so Räume, die aus ihrer jeweiligen Nutzung und Identität heraus entwickelt sind.

Der Transa Trail erhält eine Auszeichnung. Quelle: zvg

Aroma macht Marken nach eigenen Angaben in Branding, Design, Innenarchitektur, Ausstellungen und Live Communication erlebbar. In den drei Hubs Aroma Creative, Aroma Architecture und Aroma Productions arbeiten mehr als 140 Spezialist:innen an Markeninteraktionen entlang verschiedener Touchpoints. Lukas Meier gründete das Unternehmen 1995. Heute ist die Aktiengesellschaft im Eigentum der geschäftsführenden Partner Eugen Brunner, Alexander Hauri, Lukas Meier und Roger Stämpfli. Aroma ist im Gewerbehaus der Kreativen Nœrd zu Hause, mit eigenen Werkstätten, Lager und Fuhrpark. Weitere Office-Standorte befinden sich in Bern, Lausanne und Lugano.

Weitere Informationen zu Aroma und den ausgezeichneten Projekten finden sich unter https://www.aroma.ch.

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