Auf grosser Werbefahrt
Scotti gibt für die Servicestärke der Winterthur Versicherungen Gas
Scotti gibt für die Servicestärke der Winterthur Versicherungen GasVon Ernst Weber Der Werbeschwerpunkt der Winterthur Versicherungen hat sich von der Image- auf die Produktwerbung verlagert, seit der Konzern die Zusammenarbeit mit Advico Young & Rubicam beendet hat. Dies zeigt ein von Scotti, Zürich, konzipierter taktischer Auftritt. Er fokussiert auf die Servicequalität der Gesellschaft.
Unter dem Einfluss von Credit Suisse Financial Services (CSFS) wird derzeit das künftige werbliche Vorgehen der Winterthur Versicherungen evaluiert. Die Schweizer Versicherung, die 2001 ein Bruttoprämienvolumen von 2,7 Milliarden Franken erwirtschaftete, befindet sich seit 1997 im Besitz des Geldinstituts und ist Marktführerin.
Es seien Überlegungen im Gange, das Branding auf internationaler Ebene zu vollziehen, erklärt Richard Lüthert, Leiter Marketing Services bei den Winterthur Versicherungen. Bis man sich zu einer Entscheidung durchgerungen hat, sollen vor allem Produkt-bezogene Kampagnen zum Einsatz kommen, die ebenfalls mit CSFS abzusprechen sind.
Die Produktauftritte versuchen auf konkrete Art zu kommunizieren. Sie stehen damit ganz im Gegensatz zur Imagewerbung mancher Versicherer, die ihre Inhalte wie etwa ein Glücksgefühl durch Allgemeinplätze verbreiten. Ausserdem ist man bei der Winterthur überzeugt, durch konkrete Werbung eine Verunsicherung der Konsumenten zu beseitigen. Diese ist vor allem dadurch entstanden, dass die bisweilen identischen Angebote der verschiedenen Versicherungen für Laien nicht mehr unterscheidbar waren.
Das Produkt ans Imagesteuer gesetzt
Jüngstes Beispiel einer konkreten Kampagne ist ein taktischer TV-Spot-Auftritt der Zürcher Agentur Scotti, die seit 1995 für die Winterthur tätig ist. Die Kampagne bringt es fertig, so genannte Me-too-Leistungen im Bereich des Schadenmanagements sowie des Abschlusses von Versicherungen quasi als einzigartige Leistungen der Assekuranz darzustellen.
In Claude Catskys Kreativküche ausgedacht, fehlt es den Spots nicht an Witz. Im Film über das Schadenmanagement etwa schwitzt ein Vater als Fahrlehrer seines Sohnes Blut. Dieser manövriert das Auto, vom Hupen und deutlichen Handzeichen beeinträchtigter Verkehrsteilnehmer begleitet, von einer brenzligen Situation in die andere hinein. Im Spot für den Onlineservice beugt sich ein italienischer Lover der sanften Gewalt seiner Geliebten, die den Abschluss einer Hausratsversicherung verlangt, ehe sie bereit ist, sich ihm erneut hinzugeben.
Unter dem Einfluss von Credit Suisse Financial Services (CSFS) wird derzeit das künftige werbliche Vorgehen der Winterthur Versicherungen evaluiert. Die Schweizer Versicherung, die 2001 ein Bruttoprämienvolumen von 2,7 Milliarden Franken erwirtschaftete, befindet sich seit 1997 im Besitz des Geldinstituts und ist Marktführerin.
Es seien Überlegungen im Gange, das Branding auf internationaler Ebene zu vollziehen, erklärt Richard Lüthert, Leiter Marketing Services bei den Winterthur Versicherungen. Bis man sich zu einer Entscheidung durchgerungen hat, sollen vor allem Produkt-bezogene Kampagnen zum Einsatz kommen, die ebenfalls mit CSFS abzusprechen sind.
Die Produktauftritte versuchen auf konkrete Art zu kommunizieren. Sie stehen damit ganz im Gegensatz zur Imagewerbung mancher Versicherer, die ihre Inhalte wie etwa ein Glücksgefühl durch Allgemeinplätze verbreiten. Ausserdem ist man bei der Winterthur überzeugt, durch konkrete Werbung eine Verunsicherung der Konsumenten zu beseitigen. Diese ist vor allem dadurch entstanden, dass die bisweilen identischen Angebote der verschiedenen Versicherungen für Laien nicht mehr unterscheidbar waren.
Das Produkt ans Imagesteuer gesetzt
Jüngstes Beispiel einer konkreten Kampagne ist ein taktischer TV-Spot-Auftritt der Zürcher Agentur Scotti, die seit 1995 für die Winterthur tätig ist. Die Kampagne bringt es fertig, so genannte Me-too-Leistungen im Bereich des Schadenmanagements sowie des Abschlusses von Versicherungen quasi als einzigartige Leistungen der Assekuranz darzustellen.
In Claude Catskys Kreativküche ausgedacht, fehlt es den Spots nicht an Witz. Im Film über das Schadenmanagement etwa schwitzt ein Vater als Fahrlehrer seines Sohnes Blut. Dieser manövriert das Auto, vom Hupen und deutlichen Handzeichen beeinträchtigter Verkehrsteilnehmer begleitet, von einer brenzligen Situation in die andere hinein. Im Spot für den Onlineservice beugt sich ein italienischer Lover der sanften Gewalt seiner Geliebten, die den Abschluss einer Hausratsversicherung verlangt, ehe sie bereit ist, sich ihm erneut hinzugeben.
