Auf der Höhe und nicht am Berg
Wirz illustriert in Wintersportgebieten die Wirkung von Snickers
Wirz illustriert in Wintersportgebieten die Wirkung von SnickersSie sind jung, dynamisch und haben die Taschen voll Geld (ihrer Eltern). Snowboardfahrer gehören derzeit zu der von Werbern bevorzugten Spezies Wintersporturlauber. Darauf hat nun auch der Energieriegel Snickers ein Auge geworfen. Mit Hilfe von Wirz, Zürich, mutet der Riegelhersteller Snöbern und Sikfahrern mentale und physische Sonderleistungen zu – vorausgesetzt, sie beissen vorher ins richtige Produkt.«Game on» heisst der neue Slogan. Zwar behält er die bisherige Positionierung von Snickers als Energieriegel bei, doch rückt der beim Computerspiel abgekupferte Terminus das Produkt näher zur Kernzielgruppe der 14- bis 25-Jährigen. Zugleich geht der Riegel vom Rasen auf die Piste und nabelt sich vom Fussball ab. Dort war er auf Grund diverser Sponsoringengagements (EM 2000, Nationalliga-A-Spiele auf Sat 1) bislang noch angesiedelt.
Man sei zu wenig sichtbar gewesen, meint Marc Schmidlin. Ausserdem stimmte die Zielgruppe nicht ganz, sagt der Market Development Manager bei Masterfoods weiter: «Wir haben in diesem Umfeld vielmehr passive Zuschauer erreicht. Das war nicht im Sinn der Positionierung.» So wechselte Schmidlin die Sportart und bewarb den leistungsfördernden Riegel bereits im Winter 2001/02 mit Plakaten in der Skiregion von Klosters/Davos.
Feedback und Verkaufszahlen aus dem Bündnerland überzeugten den Zuger Hersteller vollends. Er wiederholt die Plakatierung mit einem neuen Auftritt und weitet die Aktivitäten auf den Walliser Skiort Saas Fee aus.
Den verbalen durch den illustrierten Witz ersetzt
Während der Vorjahresauftritt eine Headlinekampagne war – man erinnert sich an die witzigen Diminutive wie etwa an die Zeile «Und jetzt noch schnell das schwarze Pistchen» –, vermittelt heuer eine aus 20 illustrierten Bildmotiven bestehende Kampagne den USP. «Auf der Piste fährt der Betrachter mehrmals am Tag an unserer Werbung vorbei. Eine Bildumsetzung macht Sinn, da sie mehr Interpretationsspielraum zulässt als eine Textlösung», so Schmidlin.
Weil das Budget keine fotografische Umsetzung der witzigen Vorher-nachher-Situationen erlaubte, beauftragte man nach einer Evaluation den Amsterdamer Robert Vulkers mit der Illustration der Motive. «Sein Stil trifft den Zeitgeist, weil er Personen und Gegenstände auf einfache Weise charakterisiert, andererseits aber doch entscheidende Details nicht vermissen lässt», meint Wirz-CD Matthias Freuler. Und AD Marietta Albinus ergänzt: «Wir wollten eine Illustrationsart, die noch nicht überall gesehen worden ist.» Ernst Weber
Man sei zu wenig sichtbar gewesen, meint Marc Schmidlin. Ausserdem stimmte die Zielgruppe nicht ganz, sagt der Market Development Manager bei Masterfoods weiter: «Wir haben in diesem Umfeld vielmehr passive Zuschauer erreicht. Das war nicht im Sinn der Positionierung.» So wechselte Schmidlin die Sportart und bewarb den leistungsfördernden Riegel bereits im Winter 2001/02 mit Plakaten in der Skiregion von Klosters/Davos.
Feedback und Verkaufszahlen aus dem Bündnerland überzeugten den Zuger Hersteller vollends. Er wiederholt die Plakatierung mit einem neuen Auftritt und weitet die Aktivitäten auf den Walliser Skiort Saas Fee aus.
Den verbalen durch den illustrierten Witz ersetzt
Während der Vorjahresauftritt eine Headlinekampagne war – man erinnert sich an die witzigen Diminutive wie etwa an die Zeile «Und jetzt noch schnell das schwarze Pistchen» –, vermittelt heuer eine aus 20 illustrierten Bildmotiven bestehende Kampagne den USP. «Auf der Piste fährt der Betrachter mehrmals am Tag an unserer Werbung vorbei. Eine Bildumsetzung macht Sinn, da sie mehr Interpretationsspielraum zulässt als eine Textlösung», so Schmidlin.
Weil das Budget keine fotografische Umsetzung der witzigen Vorher-nachher-Situationen erlaubte, beauftragte man nach einer Evaluation den Amsterdamer Robert Vulkers mit der Illustration der Motive. «Sein Stil trifft den Zeitgeist, weil er Personen und Gegenstände auf einfache Weise charakterisiert, andererseits aber doch entscheidende Details nicht vermissen lässt», meint Wirz-CD Matthias Freuler. Und AD Marietta Albinus ergänzt: «Wir wollten eine Illustrationsart, die noch nicht überall gesehen worden ist.» Ernst Weber
