APG trennt sich von Geschäftstätigkeit in Rumänien

Die APG gibt ihr Geschäft in Rumänien auf. Gemäss Mitteilung hat sie ihre Beteiligung im osteuropäischen Land dem derzeitigen Geschäftsführer und dessen Mitinvestoren verkauft

Wie viel die Werbevermarkterin für ihren rumänischen Ableger löst, wurde nicht bekannt gegeben. Die APG bezeichnet die Veräusserung in Rumänien als weiteren Schritt in der Strategie, sich auf die Geschäftstätigkeit im Heimmarkt Schweiz und in Serbien zu konzentrieren. 2009 und 2010 hatte die Auslandstrategie dem Unternehmen schwere Verluste eingebrockt. Unter dem Konzernnamen Affichage operierend war APG in Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und in Ländern des ehemaligen Jugoslawiens präsent.

In der ersten Jahreshälfte 2013 hat das auf Aussenwerbung spezialisierte Unternehmen seinen Umsatz um 0,4 Prozent auf 153,4 Millionen Franken gesteigert. In der Schweiz resultierte ein Umsatzplus von 2 Prozent. Der Gewinn betrug 21,1 Millionen Franken, während im ersten Halbjahr 2012 noch ein Verlust von 7,6 Millionen Franken zu Buche gestanden hatte. Der Verkauf des Geschäfts in Rumänien wurde gemäss APG nach dem Bilanzstichtag vorgenommen und hatte demnach keine Auswirkungen auf den Halbjahresabschluss.

Im weiteren Jahresverlauf wolle man die Marktführerschaft im Qualitätssegment ausbauen. In der Züricher Innenstadt seien diesbezüglich im ersten Halbjahr schon vier Startower in Betrieb genommen worden. Dabei handelt es sich um grosse Leucht-Plakatsäulen, die sich um die eigene Achse drehen können. Einen besonderen Schwerpunkt werde APG auch auf den Ausbau des digitalen Produktportfolios legen. So sollen etwa in den Bündner Bergsportorten Arosa und Lenzerheide auf die kommende Wintersaison hin sogenannte «Mountain ePanels» mit hochauflösendemBildschirm «an besten Standorten» installiert werden. (uma/SDA)
 

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