Affichage schielt nach Deutschland
Plakat Affichage will verstärkt im Ausland Fuss fassen.
Plakat Affichage will verstärkt im Ausland Fuss fassen.Der Schweizer Aussenwerber Affichage, der über Europlakat (EPI), ein Joint Venture mit dem französischen Plakatierer JCDecaux, bereits in Osteuropa präsent ist, will auch in Deutschland und generell im grenznahen Ausland tätig werden: durch Beteiligungen bei grösseren Aussenwerbefirmen, über Plakatkonzessionen für Städte und durch den Einstieg bei kleinen Plakatfirmen in Grenznähe. Bis in fünf Jahren, so Affichage-CEO Christian Kauter, soll das gesamte Auslandgeschäft 25 Prozent des Affichage-Umsatzes ausmachen. EPI generiert heute 10 Prozent.
Deutschland ist kein völliges Neuland für Affichage. In Stuttgart ist sie bereits zu 25 Prozent an der JCDecaux-Tochter Klett-Decaux beteiligt, die die örtlichen Buswartehallen bewirtschaftet. «Auf dieser Basis können wir uns weitere Beteiligungen, auch bei grösseren Firmen, vorstellen», sagt Kauter. Spruchreif sei derzeit aber nichts.
Der Einstieg über Konzessionen ist dagegen nur mittelfristig möglich. Diese kontrolliert seit Dezember der Grossflächenanbieter Ströer, der den Gemeinden deren gemeinsame Plakatfirma Deutsche Städte Medien GmbH (DSM), die bisherige Nummer 1, abkaufte. Diese Konzessionen werden in drei bis fünf Jahren von den Städten neu ausgeschrieben. Dort will Affichage dann mitofferieren.
Kauter steht auch mit kleinen Plakatfirmen im grenznahen Raum in Kontakt. Beteiligungen oder Übernahmen wären für Affichage interessant. Wird Affichage für ihre Optionen mit andern Aussenwerbern kooperieren? Kauter: «Partnerschaften sind möglich, aber nicht zwingend. Wir sind auch JCDecaux gegenüber ausserhalb des EPI-Raumes zu nichts verpflichtet.»
Markus Knöpfli
Deutschland ist kein völliges Neuland für Affichage. In Stuttgart ist sie bereits zu 25 Prozent an der JCDecaux-Tochter Klett-Decaux beteiligt, die die örtlichen Buswartehallen bewirtschaftet. «Auf dieser Basis können wir uns weitere Beteiligungen, auch bei grösseren Firmen, vorstellen», sagt Kauter. Spruchreif sei derzeit aber nichts.
Der Einstieg über Konzessionen ist dagegen nur mittelfristig möglich. Diese kontrolliert seit Dezember der Grossflächenanbieter Ströer, der den Gemeinden deren gemeinsame Plakatfirma Deutsche Städte Medien GmbH (DSM), die bisherige Nummer 1, abkaufte. Diese Konzessionen werden in drei bis fünf Jahren von den Städten neu ausgeschrieben. Dort will Affichage dann mitofferieren.
Kauter steht auch mit kleinen Plakatfirmen im grenznahen Raum in Kontakt. Beteiligungen oder Übernahmen wären für Affichage interessant. Wird Affichage für ihre Optionen mit andern Aussenwerbern kooperieren? Kauter: «Partnerschaften sind möglich, aber nicht zwingend. Wir sind auch JCDecaux gegenüber ausserhalb des EPI-Raumes zu nichts verpflichtet.»
Markus Knöpfli
