20 Minuten in 15 Minuten gelesen

Gleich in zwei Studien schneidet 20 Minuten gegenüber den anderen Pendlerzeitungen gut ab

Gleich in zwei Studien schneidet 20 Minuten gegenüber den anderen Pendlerzeitungen gut abVon Markus Knöpfli Eine Studie der Wemf und eine Studie von drei Studierenden der Universität Zürich attestieren
20 Minuten gute Werte bei jüngeren Leserinnen und Lesern.
Von Januar bis März 2001 wies die Pendlerzeitung 20 Minuten in der Deutschschweiz eine Reichweite (LpA) von 497000 Lesern oder 12,3 Prozent aus. Dies geht aus der Sonderstudie «Media-Analyse 20 Minuten 2001» hervor. Sie wurde von der AG für Werbemedienforschung (Wemf) im Auftrag von 20 Minuten Schweiz erstellt. Darin wurden keine anderen Titel mit erhoben, sodass Vergleiche hinken. Ein echter Vergleich wird erst mit der Mach Basic 2002 möglich sein. Sollten sich die Werte bis dahin bestätigen, käme 20 Minuten wohl auf Rang drei der Schweizer Tageszeitungen.
Gemäss der vorliegenden Studie sind 52 Prozent der 20-Minuten-Leser zwischen 14 und 34 Jahre alt – ein Wert, den derzeit kein anderer Titel bei dieser Zielgruppe erreicht. 56 Prozent sind Männer, 53 Prozent weisen ein mittleres und 22 Prozent ein gehobenes Bildungsniveau auf, 58 Prozent sind voll erwerbstätig, während 35 Prozent in Ausbildung oder nicht erwerbstätig sind. 39 Prozent verfügen über ein Einkommen zwischen 4000 und 8000 Franken pro Monat,
33 Prozent verdienen mehr als 8000 Franken monatlich. Gemäss Rolf Bollmann, Geschäftsführer von 20 Minuten, wurden im fraglichen Zeitraum täglich rund 275 000 Exemplare von 20 Minuten verteilt, sodass der Titel auf 1,8 Leser pro Exemplar kommt.
24 Prozent lesen «fast täglich» 20 Minuten
Eine weitere Studie zum Thema Medienverhalten der Zürcher führten drei Studierende der Uni Zürich durch. Die Studie beschränkt sich auf den Raum Zürich und beruht auf gestreuten Fragebogen, von denen 842 zurückgeschickt wurden. Die Studie ist nicht repräsentativ, so war unter den Antwortenden ein Überhang an jüngeren Personen: Mehr als 50 Prozent waren unter 35 Jahre alt. Die Geschlechter waren fast ausgeglichen verteilt. Somit vermag die Studie immerhin Interessantes über die Mediennutzung junger Zürcherinnen und Zürcher auszusagen.
Printmedien werden von 77 Prozent der Antwortenden, Internet von 60 Prozent, Radio von 58 Prozent und TV von 52 Prozent «fast täglich» benutzt.
36 Prozent der Antwortenden lesen den Tages-Anzeiger «täglich», ebenfalls 36 Prozent lesen eine Gratiszeitung, 17 Prozent die NZZ und 3 Prozent den Blick.
Unter den Gratiszeitungen wird 20 Minuten von 24 Prozent «fast täglich» gelesen, der ZürichExpress (ZE) von 18 Prozent und Metropol von 13 Prozent. Dabei nutzen 70 Prozent der Antwortenden die Gratiszeitungen maximal 15 Minuten lang. Zum Vergleich: Die gekauften Titel werden von 60 Prozent länger als 20 Minuten genutzt.
Eisenhut ist neuer ChefredaktorMarkus Eisenhut (38) ist vom VR der 20 Minuten (Schweiz) AG zum neuen Chefredaktor von 20 Minuten gewählt worden. Zurzeit arbeitet er noch als stellvertretender Dienstchef beim Tages-Anzeiger. Zuvor war Eisenhut Nachrichtenchef bei der SonntagsZeitung sowie bei Blick und SonntagsBlick Sportchef gewesen.

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