13. Medienpreis Aargau/Solothurn verliehen
Am Montagabend wurde der Medienpreis Aargau/Solothurn zum 13. Mal verliehen. Er geht an die Zeitungsjournalistin Sabine Kuster (Aargauer Zeitung), die Fotografen Hansruedi Aeschbacher (Oltner Tagblatt) und Chris Iseli (Aargauer Zeitung), den Radiojournalisten Ralf Stutzki (Kanal K) und die Fernsehjournalisten Matthias Achermann und Bähram Alagheband (Tele M1).
Die Fachjury unter der Leitung von Jurypräsident Peter Schellenberg und den Fachjuryleitern Josefa Haas (Print), Nicole Aeby (Foto), Vinzenz Wyss (Radio) und Toni Zwyssig (TV) ermittelten aus rund 100 eingereichten Beiträgen je eine Preisträgerin oder einen Preisträger, in den Kategorien TV und Foto deren zwei.
In der Sparte Print heisst die Siegerin Sabine Kuster, Journalistin der Aargauer Zeitung mit ihrer Serie «Armut im Aargau». Sabine Kuster erhielt für die gleiche Beitragsserie kürzlich auch in Bern den Preis für Schweizer Lokaljournalismus.
Nachdem in der Kategorie Foto bei der Einführung des Preise im letzten Jahr keine Eingaben den Anforderungen der Jury genügten, konnte sich die Fachjury unter der Leitung von Nicole Aeby in diesem Jahr nicht nur für einen Beitrag entscheiden und zeichnet mit der Bildserie «Zum Jahreswechsel» von Hansruedi Aeschbacher, Fotograf beim Oltner Tagblatt und dem Portrait «GC-Talent Izet Hajrovic» von Chris Iseli, Fotograf bei der Aargauer Zeitung gleich zwei Fotojournalisten mit dem Medienpreis 2010 aus.
Der Medienpreis in der Sparte Radio geht an Ralf Stutzki, Journalist bei Kanal K. Er wurde für seinen Beitrag «Du bist Radio Jubiläum» ausgezeichnet.
In der Kategorie TV entschied sich die Jury für den Beitrag der beiden Journalisten bei Tele M1, Matthias Achermann und Bähram Alagheband für ihren Fernsehbeitrag «Test: Waffendiebstahl am Eidg. Schützenfest Aarau». Auch dieser Beitrag wurde bereits mit dem Preis für Schweizer Lokaljournalismus in Bern in der Kategorie TV ausgezeichnet.
Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird durch die in diesen Kantonen ansässigen Medienunternehmen (Presse, Radio und Fernsehen) und durch die Kantonsregierungen Aargau und Solothurn ausgerichtet. Ziel des Preises mit einer Preissumme von insgesamt 12'000 Franken ist die Anerkennung und Förderung der journalistischen Qualität in der regionalen Berichterstattung.
