Zu guter Letzt: Zwitscherkrieg zwischen Promis

Gezwitscher nimmt der Mensch ja eigentlich als etwas Schönes, Beruhigendes wahr. Seit einiger Zeit wird aber vor allem über mobile Kommunikationsmittel gezwitschert. Und nicht immer bleibt der Ton da fröhlich und nett...

Gezwitscher nimmt der Mensch ja eigentlich als etwas Schönes, Beruhigendes wahr. Sind die Laute von Vögeln zu vernehmen, fühlt sich unsereins näher mit der Natur verbunden. Seit einiger Zeit wird aber vor allem in Büros und über mobile Kommunikationsmittel gezwitschert. Mikro-Bloggen oder «twittern» heisst die neue Sucht. Allerdings sind die Kurznachrichten, die über das Social Network Twitter verbreitet werden, weitaus nicht immer fröhlicher Natur. So wie der Krieg, der derzeit zwischen Promiblogger Perez Hilton und der britischen Popsängerin Lily Allen tobt. Hilton hatte seine Twitter-Freunde dazu aufgerufen, sie sollten sich via Twitter dazu stark machen, dass er einen Gastauftritt im nächsten Videoclip von Allen bekommt. Dies fand die Sängerin gar nicht amüsant. «Sorry, aber die Rolle der neidischen Schwuchtel haben wir schon mit jemand Anderem besetzt», zischte sie ihn an, ehe es noch derber zur Sache ging. Hilton wird’s recht sein: An Lesern wird es ihm in nächster Zeit nicht fehlen. Aber auch seriösere Zeitgenossen verbringen ihre Zeit mit dem ultraschnellen Netzwerk. Der Dienst ist mittlerweile so verbreitet, dass auch mehr als zehn Prozent der Angehörigen des deutschen Bundestags und hochrangige amerikanische Politiker die ganze Welt mehrmals täglich von ihren derzeitigen Aktivitäten wissen lassen. Der US-Sicherheitsbeauftragte Peter Hoekstra enttarnte via Twitter kürzlich sogar einen hochgeheimen Trip in den Irak. «Bin gerade in Bagdad geladet», teilte der US-Diplomat per Mikroblog mit.

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