Zu guter Letzt: Wird die SKA-Mütze das Bankenimage aufpolieren?

Die CS erhält in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Unterstützung aus der Modeindustrie. Als Gratiswerbeträger tritt die kultverdächtige blau-weiss-rote Skimütze der einstigen Schweizerischen Kreditanstalt auf...

Die CS erhält in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Unterstützung aus der Modeindustrie. Als Gratiswerbeträger tritt die kultverdächtige blau-weiss-rote Skimütze der einstigen Schweizerischen Kreditanstalt auf. Alprausch wird für die kommende Saison 300 Exemplare im SKA-Look produzieren. Einziger Unterschied: Anstatt des SKA-Logos wird der Alprausch-Schriftzug drauf gestickt. Trotz dieser kleinen Änderung, der Wiedererkennungseffekt – und damit auch die Verbindung zur Bank – ist garantiert.
Die Idee für die Skimütze hatte im Sommer 1976 ein Mitarbeiter der SKA-Werbeabteilung. Bereits im folgenden Winter wurde sie zum Renner. Ab 1989 konnte sie nur noch über Wettbewerbe ergattert werden. 1993 wurde die Produktion des begehrten Kopfwärmers eingestellt. Ein Mini-Revival habe es bereits 2004 gegeben, sagte Andy Tanner von Alprausch gegenüber der Zeitung Sonntag. Aufgrund der grossen Nachfrage wurde nun eine zweite Auflage gestartet. Die Kappe soll ab Herbst 2009 in den Filialen erhältlich sein.
Trotz aufgepeppter Alprausch-Version – das Original ist nach wie vor heiss begehrt. So tauschte eine SKA-Mütze am Freitag über die Auktionsplattform Ricardo den Besitzer für 45 Franken. Also, auf geht’s – alte Schränke mit längst vergessenen Wintersportutensilien durchstöbern, Brockis abklappern und sich für die Rettung des Schweizer Bankenimages engagieren. Da dürfte die UBS fast ein bisschen neidisch werden.

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