Zu guter Letzt: Wir sind Alinghi
Der Sieg der Alinghi ist auch für die Medien erfreulich: Der America’s Cup lockte die Zuschauer in Massen vor den Bildschirm, und die Presse hatte wieder einmal Gelegenheit, zu heroischen Schlagzeilen zu greifen.
Der Sieg der Alinghi ist auch für die Medien erfreulich: Das finale Rennen um den America’s Cup 2007 am Dienstag verfolgten 227’000 Zuschauer auf SF 2. Das entspricht einem Marktanteil von 46,4 Prozent, wie das Schweizer Fernsehen mitteilte. Die entscheidende Phase sahen gar 324’000 Personen. Auch die Presse hatte Spass an Alinghi: «Ein Finale fürs Geschichtsbuch», so titelte die Basler Zeitung. «Wir sind Sieger zur See», meinte die Aargauer Zeitung. Der Blick liess sich zur Schlagzeile «Wir sind alle Alinghi» hinreissen – vielleicht inspiriert vom deutschen Boulevardblatt Bild, das bei der letzten Papstwahl zum Titel «Wir sind Papst» griff. Für ein Land, das nicht ans Meer angrenzt, war der Alinghi-Sieg ja tatsächlich bemerkenswert.
An die geografischen Verhältnisse erinnerte aber doch immerhin Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey: «Wir Schweizer finden nicht nur am Berg den Weg, sondern auch auf dem weiten Meer», schrieb sie in ihrem Glückwunschtelegramm.
An die geografischen Verhältnisse erinnerte aber doch immerhin Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey: «Wir Schweizer finden nicht nur am Berg den Weg, sondern auch auf dem weiten Meer», schrieb sie in ihrem Glückwunschtelegramm.
