Zu guter Letzt: Wie aus einem Lena-Cover eine WM-Hymne wurde

Eigentlich sollte es nur eine Parodie auf Deutschlands neues Sternchen Lena werden: Eine Studentengruppe aus Münster gab sich den Namen Uwu Lena und dichtete den Song der Eurovision Song Contest-Gewinnerin zu einem Fussball-Liedchen um.

Aus «Satellite» wurde kurzerhand «Schland oh Schland». Sie drehten ein Video dazu – die Dreharbeiten sollen eine Stunde gedauert haben – und veröffentlichten den Videoclip auf einer eigens eingerichteten Website Schlandrut.de. Innerhalb kurzer Zeit landeten dutzende Kopien auf Youtube, wo die Clips so oft angeklickt wurden, dass Stefan Raab und der Musikverlag EMI, der die Rechte am Original-Song besitzt, auf die gefälschte Version aufmerksam wurden. Doch wieso die Studenten verklagen, wenn man daraus grossen Profit schlagen kann, dachte man sich bald, und nahm auch die vier Jungs unter Vertrag. Schland ist übrigens die Abkürzung von Deutschland und geht auf einen Wortfetzen zurück, den Stefan Raab in seiner Sendung «TV-Total» eingeblendet hat.

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