Zu guter Letzt: Wer nicht hören will, muss Fischfutter

Damit dänische Segler und Fischer endlich Schwimmwesten anziehen, hat eine Agentur bereits ertrunkene Seefahrer zu Fischfutter verarbeitet.

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Dänemark ist eine Wassernation. Die meisten Segler und Fischer halten ihr Lieblings-Hobby jedoch für komplett ungefährlich und verzichten auf Sicherheitsmassnahmen wie das Tragen einer Schwimmweste. Der unbequeme Lebensretter ist aus der Mode gekommen. Das hat zur Folge, dass die Anzahl der Ertrunkenen dramatisch angestiegen ist. Mit Schwimmwesten hätten sich 75 Prozent der Unfälle verhindern lassen. Um diesbezüglich das Bewusstsein der Risikogruppe zu schärfen, hat die Agentur Hjaltelin Stahl für den dänischen Segel-Sicherheitsrat Sosportens Sikkerhedsrad und die NPO TrygFonden, die sich für ein sichereres Dänemark einsetzt, eine einleuchtende Kampagne kreiert: Wer ertrinkt, wird bekanntlich zu Fischfutter. Also wurde ein Fischfutter entwickelt – auf Ertrunkenen-Basis. Natürlich – man ahnt es – nicht richtige Ertrunkene. Aber um in Segel- und Fischerläden für Aufsehen zu sorgen, reichte es allemal. (hae)
 

https://vimeo.com/174202829

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