Zu guter Letzt: Was Beromünsterfans aushalten müssen
Eingefleischte Beromünsterfans im Wechselbad der Gefühle: Im Dezember letzten Jahres die Hiobsbotschaft, der Mittelwellen-Sender werde abgeschaltet. Nach dem ersten Schreck dann die Entwarnung, der Sender könne immer noch über DAB gehört werden, wären da nicht die Funklöcher...
Eingefleischte Beromünsterfans im Wechselbad der Gefühle: Im Dezember letzten Jahres die Hiobsbotschaft, der Mittelwellen-Sender werde abgeschaltet. Nach dem ersten Schreck dann die Entwarnung, der Sender könne immer noch über DAB gehört werden – und bei Bedarf werde den treuen Hörern die Bedienung des Digitalradios sogar bei einem Hausbesuch erklärt. Aber die Ernüchterung folgte schnell. In ländlichen Regionen, in denen es noch viele Funklöcher gibt, kann der volkstümliche Sender nicht mit DAB-Radios empfangen werden.
Hart hat es vor allem das Entlebuch, Gebiete im Kanton Schwyz, im Zürcher Oberland, der Ostschweiz oder rund um Schaffhausen getroffen, wie die NZZ am Sonntag berichtete. Noch schlimmer – ausgerechnet rund um den ehemaligen Landessender Beromünster kann die Musikwelle vielerorts in geschlossenen Räumen nicht empfangen werden. Obwohl rund 90 Prozent der bewohnten Gebiete der Schweiz abgedeckt sind, kann es auch dort in geschlossenen Räumen Empfangslücken geben. Einschränkungen im Empfang können zudem von der Empfangsleistung des DAB-Radios herrühren.
Ernst Weder, Product Manager Digitalradio der SRG, empfiehlt deshalb, im Fachhandel ein Gerät auszuleihen und es zuerst zu Hause zu probieren – das schütze vor Enttäuschungen. Ob dies einem echten Beromünsterfan Trost spenden wird, ist fraglich! Versprochen wird aber, durch Feinabstimmungen Empfangslücken bis im Sommer auszumerzen. Verzögerungen kann es aber geben, wenn der Bau von neuen Antennen durch Einsprachen blockiert wird, wie beispielsweise zurzeit im Appenzellerland. Muss sich die appenzellische Volksmusikszene nun wirklich zwischen Antenne und Beromünster entscheiden?
Hart hat es vor allem das Entlebuch, Gebiete im Kanton Schwyz, im Zürcher Oberland, der Ostschweiz oder rund um Schaffhausen getroffen, wie die NZZ am Sonntag berichtete. Noch schlimmer – ausgerechnet rund um den ehemaligen Landessender Beromünster kann die Musikwelle vielerorts in geschlossenen Räumen nicht empfangen werden. Obwohl rund 90 Prozent der bewohnten Gebiete der Schweiz abgedeckt sind, kann es auch dort in geschlossenen Räumen Empfangslücken geben. Einschränkungen im Empfang können zudem von der Empfangsleistung des DAB-Radios herrühren.
Ernst Weder, Product Manager Digitalradio der SRG, empfiehlt deshalb, im Fachhandel ein Gerät auszuleihen und es zuerst zu Hause zu probieren – das schütze vor Enttäuschungen. Ob dies einem echten Beromünsterfan Trost spenden wird, ist fraglich! Versprochen wird aber, durch Feinabstimmungen Empfangslücken bis im Sommer auszumerzen. Verzögerungen kann es aber geben, wenn der Bau von neuen Antennen durch Einsprachen blockiert wird, wie beispielsweise zurzeit im Appenzellerland. Muss sich die appenzellische Volksmusikszene nun wirklich zwischen Antenne und Beromünster entscheiden?
