Zu guter Letzt: Von Zettabytes und Terabytes

Der Homo Sapiens verbringt gerne ab und zu ein Stündchen vor dem Fernseher, im Internet oder mit Zeitungslesen – auch zu einem Computerspiel oder einem kurzen Schwatz übers Handy lässt er sich gerne mal verführen, und manchmal nimmt er gar ein Buch zur Hand – während vielleicht im Hintergrund das Radio läuft.

Viel Information, die täglich an uns vorbeirauscht. Wieviel aber genau? Diese Frage stellten sich zwei Wissenschafter des Global Information Industry Center der University of California – die Antwort wird manches Vorstellungsvermögen sprengen: Die gesamte US-Bevölkerung hat im Jahr 2008 zusammengerechnet rund 1,3 Billionen Stunden mit Fernsehen, Radio, Internet, Zeitungen, Büchern, Handy oder Spielkonsolen verbracht. Die dabei konsumierte Datenmenge beläuft sich auf satte 3,6 Zettabyte – also 3,6 Milliarden Terabyte – also 3,6 x 10 hoch 21 Byte. Auf eine Person hinunter gerechnet heisst dies: Jeder US-Bürger hat pro Tag im Schnitt 34 Gigabyte Daten konsumiert – das meiste übrigens in Bewegtbildern. Wobei Computerspiele das Fernsehen inzwischen als Medienquelle Nr. 1 abgelöst haben – zumindest was die Datenquelle angeht. Nicht schlecht. Wenn auch tatsächlich nicht ganz einfach vorstellbar.

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