Zu guter Letzt: Von Sportlern und Biertrinkern

Es war nicht anders zu erwarten: Roger Federer ist der Werbeliebling der Nation. Der Tennis-Star könnte für fast alles Werbung machen. Dies zeigt laut Sonntagszeitung eine repräsentative Umfrage der Marktforschungsfirma Marketagent.com. Um einiges düsterer sieht es für Gölä aus: Den Büetzer der Nation sehen Herr und Frau Schweizer höchstens als Werbeträger für Bier.

Es war nicht anders zu erwarten: Roger Federer ist der Werbeliebling der Nation. Der Tennis-Star könnte für fast alles Werbung machen. Dies zeigt laut Sonntagszeitung eine repräsentative Umfrage der Marktforschungsfirma Marketagent.com. Er ist nicht nur der bekannteste, sondern auch der kompetenteste, vertrauenswürdigste, seriöseste und eleganteste Promi. Nur bei wenigen Punkten kommen andere besser weg: Lara Gut ist jugendlicher, Jennifer Ann Gerber hat mehr Sexappeal, Nadeschkin verfügt über mehr Humor, und Stéphane Lambiel ist sensibler.
Anders als Werbeikone Federer, der Herr und Frau Schweizer zum Kauf der verschiedensten Produkte animieren könnte, ergeht es vielen Ex-Missen: Sie sind, wen wunderts, nur für Kosmetik- und Modewerbung einsetzbar. Skirennfahrerin Lara Gut hingegen könnte laut der Umfrage auch für Banken, Versicherungen oder Telekommunikation vor der Kamera stehen, und Didier Cuche kommt bei den Leuten auch nicht schlecht an. Allgemein gilt, dass Sportlerinnen und Sportler breiter akzeptiert werden als Promis aus der Unterhaltungsbranche. So sieht es für den Büetzer der Nation werbetechnisch eher übel aus: Gölä kann man sich höchstens als Werbeträger für Bierbrauer vorstellen. Aber auch viele andere Stars und Sternchen am Schweizer Unterhaltungshimmel sind wohl nicht für die Werbung geboren – viele fallen als potenzielle Werbestars sogar ganz durch. Nicht so Musikerin Stefanie Heinzmann und Satiriker Viktor Giacobbo (der übrigens als weniger humorvoll als Skirennfahrer Didier Cuche eingestuft wurde): Heinzmann könnte für Fielmann-Brillen werben und Giacobbo für Swisscom. Das wars dann aber auch schon – eindeutig keine Chance auf ein Dolce Vita als Werbestar.

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