Zu guter Letzt: Von glücklichen und weniger glücklichen Mahlzeiten

Jetzt geht’s den Happy Meals an den Kragen: Der Stadtrat von San Francisco will nämlich den Fast Food-Ketten verbieten, den Verkauf dieser «glücklichen» Mahlzeiten durch Spielzeug-Geschenke anzukurbeln.

Nur gesünderen Happy Meals, die eine Liste von strikten Ernährungsvorschriften erfüllen, dürfen dann Spielzeuge als Werbegeschenke beigelegt werden. «Gesund» heisst in diesem Fall weniger Fett, Salz und Zucker sowie mitgeliefertes Obst und Gemüse.
«Ein riesengrosser Sieg für die Gesundheit unserer Kinder» ist dies für den Initiator dieses Verbots, ein gewisser Eric Mar. Nicht allzu begeistert ist –verständlicherweise irgendwie – Scott Rodrick, Besitzer von zehn McDonald’s-Filialen in San Francisco. Der Stadtrat habe damit den Begriff «Happy» aus den beliebten Kindermahlzeiten verbannt, beklagt er sich. Stadtrat Mar jedoch verteidigt die Entscheidung: Es sei kein Verbot von «Happy Meals», sondern nur ein Anreiz, gesünderes Essen zu servieren. Happy Meal, unhappy Meal – wie auch immer: Ob sich die amerikanischen Kids durch das neue Gesetz weniger fett durch die Strassen von San Francisco wälzen werden, bleibt fraglich. Aber die Hoffnung stirbt schliesslich zuletzt …

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