Zu guter Letzt: Von der Paarung der Vögel zum virtuellen Blumenstrauss
Wenn sich Verliebte üppige Blumensträusse schenken oder sich Pralinenschachteln in Herzform unters Kopfkissen legen, dann ist es wieder soweit: Der Valentinstag lässt die Kassen klingeln. Dabei hatte im Jahr 1382 alles so schön begonnen.
Wenn sich Verliebte üppige Blumensträusse schenken oder sich Pralinenschachteln in Herzform unters Kopfkissen legen, dann ist es wieder soweit: Der Valentinstag lässt die Kassen klingeln. Dabei hatte im Jahr 1382 alles so schön begonnen, als Geoffrey Chaucer dichtete, am Valentinstag paarten sich die Vögel – die Menschen bezogen dies auf sich, und der Tag der Verliebten war geboren. 1949 wurde er dann auch in der Schweiz eingeführt – natürlich von den Floristen. Und es scheint sich gelohnt zu haben: Durchschnittlich 20 Millionen Blumen gehen jeden Valentinstag über die Schweizer Verkaufstheken. Doch nicht nur die Blumenhändler profitieren vom 14. Februar: Auch der Mobiltelefonbranche dürfte der Tag nicht ungelegen kommen, denn Herr und Frau Schweizer drücken ihre romantischen Gefühle gern auch via SMS aus: Rund 18 Millionen der kurzen Mitteilungen werden jedes Jahr am Valentinstag verschickt. Es scheint allgemein im Trend zu liegen, Gefühle lieber zu tippen als auszusprechen: Laut einer Valentinstag-Studie von Microsoft flirten Männer und Frauen europaweit am liebsten «mit ihren Fingern», weil es sie vor Sprachlosigkeit und peinlichem Erröten bewahrt.
Ebenfalls ein bisschen mehr Umsatz erhofft sich die Milchprodukte-Branche vom grossen Tag der Liebe: So gibt es bei Floralp ein Romantico-Weekend für Verliebte zu gewinnen, mit Valentinsrezepten soll es in der Küche zum Knistern kommen, und wer den neuen Milch-Werbespot von SMP mit der Kuh Lovely zu Ende führt, kann 20’000 Franken gewinnen.
Und auch die St. Galler Agentur Complecta springt auf den Zug der Liebe auf – mit einer Aktion in Second Life. Dort kann nämlich im Office ein Blumenstrauss gewählt und eine Karte geschrieben werden. Die Grüsse werden dann am Valentinstag von einem Compecta-Mitarbeiter dem gewünschten Avatar überbracht.
Es sind also längst nicht mehr bloss die Floristen, die vom Valentinstag profitieren – manch andere Branche hat unterdessen vom wirtschaftlichen Potenzial der Liebe Wind bekommen. Und versucht, diese so gut wie möglich zu vermarkten.
Ebenfalls ein bisschen mehr Umsatz erhofft sich die Milchprodukte-Branche vom grossen Tag der Liebe: So gibt es bei Floralp ein Romantico-Weekend für Verliebte zu gewinnen, mit Valentinsrezepten soll es in der Küche zum Knistern kommen, und wer den neuen Milch-Werbespot von SMP mit der Kuh Lovely zu Ende führt, kann 20’000 Franken gewinnen.
Und auch die St. Galler Agentur Complecta springt auf den Zug der Liebe auf – mit einer Aktion in Second Life. Dort kann nämlich im Office ein Blumenstrauss gewählt und eine Karte geschrieben werden. Die Grüsse werden dann am Valentinstag von einem Compecta-Mitarbeiter dem gewünschten Avatar überbracht.
Es sind also längst nicht mehr bloss die Floristen, die vom Valentinstag profitieren – manch andere Branche hat unterdessen vom wirtschaftlichen Potenzial der Liebe Wind bekommen. Und versucht, diese so gut wie möglich zu vermarkten.
