Zu guter Letzt: Verschenkt Ringier sein Bildarchiv
Das Verlagshaus Ringier übergibt sein Bildarchiv an das Staatsarchiv Aargau. Dies fast gleichzeitig mit dem fünfzigjährigen Jubiläum der Tageszeitung Blick. Das Geschenk ist wohlüberlegt.
Innerhalb von Jahrzehnten sind 7 Millionen Positive aus den unterschiedlichen Bereichen des Verlags zusammengekommen. Diese wurden mit sehr hohem Aufwand und bis Ende der neunziger Jahre noch ohne EDV auf Karteikarten katalogisiert. Ringier übergibt den physischen Bestand nun an das Staatsarchiv des Kantons Aargau. Gemäss Fotointern.ch haben nicht wenige der Unternehmen in der Schweizer Medienszene ihre Bildarchive «abgelöst», oder nach wechselnden Besitzverhältnissen wie bei der Weltwoche direkt entsorgt.
Das mit zusätzlichen finanziellen Mitteln von Ringier und der Unterstützung des Swisslos-Fonds zur Aufarbeitung dotierte Geschenk an die Öffentlichkeit ist wohl überdacht. Abgesehen davon, dass es zu einem gewissen Teil die engagierte Arbeit der bisherigen Archivist/innen sichert, stellt es eine logische Fortsetzung des bereits vor vier Jahren begonnene Projekt der Digitalisierung der Fotoarchive und der Vermarktung durch die Ringier-Tochter Specter dar. Specter wird gemäss Fotointern.ch nach wie vor jene Bilder, die kommerziell von Bedeutung sind, innerhalb des Konzerns und für Drittkunden anbieten.
Das mit zusätzlichen finanziellen Mitteln von Ringier und der Unterstützung des Swisslos-Fonds zur Aufarbeitung dotierte Geschenk an die Öffentlichkeit ist wohl überdacht. Abgesehen davon, dass es zu einem gewissen Teil die engagierte Arbeit der bisherigen Archivist/innen sichert, stellt es eine logische Fortsetzung des bereits vor vier Jahren begonnene Projekt der Digitalisierung der Fotoarchive und der Vermarktung durch die Ringier-Tochter Specter dar. Specter wird gemäss Fotointern.ch nach wie vor jene Bilder, die kommerziell von Bedeutung sind, innerhalb des Konzerns und für Drittkunden anbieten.
