Zu guter Letzt: Verbotener Werbespot

Die Organisation des Superbowl hat die Ausstrahlung eines Werbespots von Soda Stream verboten. Nun ist er auf Youtube zu sehen und hat bereits über 4,5 Millionen Aufrufe generiert, während der zensierte Spot auf gerade mal 283’840 Aufrufe kommt.

Am letzten Sonntag, 3. Februar, fand die 47. Auflage des America-Football-Finales, der Super Bowl, statt. Das gesamte Spektakel zieht sich jeweils über mehrere Stunden hin. Das bedeutet viel Aufmerksamkeit für die Werbeblöcke. Deshalb legen sich die Produzenten jeweils ins Zeug, um einen Spot zu zeigen, der noch lange in Erinnerung bleibt. Auch Soda Stream wollte wohl seinen Anteil am Kuchen haben und ist daher gleich mal Coca Cola und Pepsi zugleich an den Karren gefahren.

Die Super-Bowl-Organisation hat den Spot nicht zugelassen, weil er die Konkurrenz zu stark identifiziere. Der Film mit dem Namen «Game Changer» wurde zensiert, wanderte zuvor aber auf Youtube. Alternativ zeigte Soda Stream am Superbowl dann einen bereits bestehenden Werbespot. Dessen Ausstrahlung war im britischen Fernsehen wegen vermeintlicher Herabsetzung der Konkurrenz aus der Getränkeindustrie verboten worden, wie Soda Stream in einer Mitteilung schreibt. Der 45-sekündige Spot «Soda Stream Effect» wurde mit einem Voice-over adaptiert und durfte so am Super Bowl ausgestrahlt werden. Der Werbefilm teilte den Zuschauern mit, dass allein am Tag des Finales mit Soda Stream 500 Millionen Pet-Flaschen und Alu-Dosen gespart  werden könnten. Der verbotene Spot bleibt weiterhin auf dem Youtube-Kanal von Sodastream online. (uma)

Corpus Delicti

Gezeigter Spot «Soda Stream Effect»
 

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