Zu guter Letzt: Ufos in London

Pepsi Max ersetzte bei einer London Busstation die Glasscheibe durch einen Bildschirm. Die wartenden Passagiere wurden in der Folge mit dem Begriff «augmented reality» bekannt gemacht.

Bushäusschen scheinen sich besonders gut für Viralkampagnen zu eigenen. Die wartenden Gäste sind aufmerksam und haben Zeit, den Ideen der Werbetreibenden auf den Leim zu kriechen und sich dabei von der versteckten Kamera filmen zu lassen. Kürzlich wurde an dieser Stelle über das Batterien-Häuschen berichtet. Und über die Hilfsbereitschaft, die ein frierender Junge auf die Probe stellte. Wartende wurden von Adobe in Echtzeit gephotoshopt – nur, um ein paar Beispiele zu nennen. 

Pepsi Max hat in London die eine Glasseite einer Bus-Station durch einen hochauflösenden Bildschirm ausgetauscht. Aus Sicht der Wartenden setzte sich das reale Strassenbild hinter der Scheibe fort, da das echte Geschehen mit einer Kamera in Echtzeit übertragen wurde. Zumindest bis zum Zeitpunkt, als plötzlich Raubkatzen, Aliens und Ufos auftauchten. Die Realität durch Bildschirme ersetzen ist in der Werbung nicht neu. LG zum Beispiel tauschte bereits in den vergangenen zwei Jahren Fahrstuhlböden und Bürofenster aus. Aber derart geschickt wurden Realität und Fiktion bisher noch nicht vermischt. Da die technischen Möglichkeiten immer ausgefeilter werden, wurden wir vermutlich nicht zum letzten Mal mit einem «augmented reality»-Scherz beglückt. (hae)

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