Zu guter Letzt: UBS-Eigenheimtraum, revidiert
Die UBS war am Wochenende eines der wichtigsten Themen der Sonntagspresse. Den prägnantesten Beitrag lieferte dabei ein unbekannter Mitarbeiter der UBS.
Aufgrund der milliardenschweren Verluste der UBS im Zuge der US-Hypothekenkrise ist die Schweizer Grossbank am vergangenen Wochenende durch sämtliche Sonntagszeitungen geschleift worden. In der Sonntagszeitung konnte auf einem Kurvendiagramm der Wertzerfall der UBS-Aktie («Im freien Fall») seit Anfang Juni bestaunt werden, in der NZZ am Sonntag waren die zu erwartenden, beträchtlichen Steuerausfälle wegen den Verlusten von UBS und CS sogar Hauptthema der Ausgabe (Titelgeschichte Seite 1) und der Sonntagsblick monierte die Informationspolitik von Ospel und Rohner («Chefs tauchen ab»). In der Zeitung Sonntag, in der das Thema ebenfalls prominent behandelt wurde, war zudem eine, man könnte sagen: aufdatierte Imagewerbung für die UBS zu sehen. Gemäss Sonntag hat sich da ein UBS-Angestellter mit leichtem Hang zu schwarzem Humor als Creative Director betätigt. Das Resultat, siehe nebenstehendes Bild, ist kurz und prägnant. Man erinnert sich da an Claims der UBS-Hypothekenwerbung wie etwa: «Entspannt in die Zukunft. Mit einer Hypothek von UBS.» Oder vielleicht besser nicht.
