Zu guter Letzt: Überwachen statt strafen
Die neue Anwendung SMCP Social Media Child Protection gibt Eltern die Möglichkeit, ein Auge auf die Aktivitäten ihrer Kinder zu werfen. Dies ohne mit ihnen befreundet zu sein.
Gleichzeitig werde aber die Privatsphäre der Kinder gewahrt, so der Entwickler. Denn die Eltern können zwar überprüfen, ob es neue Freunde oder neue Anfragen gab, ob neue Fotos von ihren Kindern zu sehen sind, sowie alle gesendeten oder empfangenen Nachrichten von Menschen, die nicht zu ihrer Freundesliste gehören. Aber der Inhalt der Nachrichten von Freunden wird nicht angezeigt. Ausserdem ermöglicht SMCP den Zugriff auf Informationen zu Anhänger auf Twitter und zu Alter und Name derjenigen Personen, mit denen ihre Kinder auf Facebook kommunizieren, aber nicht befreundet sind.
So wissen die Eltern zwar, dass ihr Kind eine neue Freundschaftsanfrage auf Facebook bekommen hat, aber nicht, was diese Person ihrem Kind per Nachricht schreibt. Eine sehr gute Taktik, die wohl eher dazu führt, dass Eltern ihre Kinder beschatten, vieles zu wissen glauben, aber trotzdem nicht wissen, was im Leben ihrer Sprösslinge wirklich abgeht.
Für Eltern, die ihre Kinder also gerne wirkungslos überwachen möchten, hat der Entwickler Freek van de Griendt die App in sechs Sprachen für Apple, Android und Google Play on iTunes zur Verfügung gestellt. (uma)

