Zu guter Letzt: Texterschmiede-Student packt aus
Vielleicht hätte er besser zusammengepackt und den 12-monatigen Lehrgang für Werbetexter frühzeitig verlassen, aber er packt aus. Die Rede ist von einem Studenten der Texterschmiede Hamburg, der jetzt auf Horizont.net mit dem Lehrbetrieb abrechnet.
Vielleicht hätte er besser zusammengepackt und den 12-monatigen Lehrgang für Werbetexter frühzeitig verlassen. Dann hätte er sich selbst viel Mühsal und dem Rest der Welt sein larmoyantes Pamphlet erspart. Das hat er aber nicht getan, sondern er ist geblieben, hat offenbar viel gelitten – und hat jetzt ausgepackt. Die Rede ist von einem Studenten der Texterschmiede Hamburg, der nach eigenen Angaben den 13. Studiengang absolviert hat und jetzt auf Horizont.net mit dem Lehrbetrieb abrechnet. Wie wir dort erfahren, hat sich der Besuch nicht gelohnt. Marian Prill, so der angeführte Name, fragt sich nämlich: «War es für mich notwendig zur Texterschmiede zu gehen? Nein. War das anstrengende Jahr es wert? Nein. Nein. Nein!» Weil: «Ich bin nicht in meiner Agentur, weil ich auf der Texterschmiede war. Ich verdiene nicht mehr Geld, als andere Juniortexter, die „gewöhnliche“ Textpraktika bei Werbeagenturen gemacht haben.» Und das für beinahe 300 Euro im Monat. Auch die Referenten waren offenbar alles andere als der Knaller. Mit ihrer Beschreibung gewinnt der Text allerdings massiv an Glaubwürdigkeit: «Na klar standen auch Geschäftsführer angesagter Werbeagenturen vorn, die teilweise super bis ok referierten. Aber die meisten hämmerten ihren „Stoff“ runter – und redeten gern und lang und am liebsten von sich selbst.» Wer noch mehr von Marian Prills Erfahrungen haben möchte, kann ihn über Xing kontaktieren.
