Zu guter Letzt: Streiten sich die Fernsehsender bald um die Babys?

Nach einer amerikanischen Studie schauen 90 Prozent der Kinder unter zwei Jahren sowie 40 Prozent der Kleinkinder unter drei Monaten regelmässig fern.

 Wissenschaftler der University of Washington kommen in einer neuen Studie zum Schluss, dass 90 Prozent der Kinder unter zwei Jahren sowie 40 Prozent der Kleinkinder unter drei Monaten regelmässig fernsehen, DVDs oder Videos anschauen. In einem Interview mit Pressetext sagte die Leiterin des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen, dass richtiges Fernsehen in jungem Alter nicht nur negative Auswirkungen auf die Entwicklung haben könne. Es gebe Studien, die zeigen, dass die Sesamstrasse später Vorteile für die Schulleistung bringe. Die Wahrnehmung des Fernsehers beginne schon in der pränatalen Phase. So könne sich ein Baby an die Melodie der Soap erinnern, die ihre Mutter während der Schwangerschaft regelmässig geschaut habe. Andere Studien kommen aber auch zum Schluss, dass zuviel TV Konsum in jungen Jahren zu Lernschwäche und Konzentrationsschwierigkeiten führen kann. Trotzdem kann die neueste Studie Auswirkung auf die Fernsehindustrie haben, denn so wie’s aussieht schauen Babys viel fern. Und wer viel fernsieht, ist natürlich ein interessantes Kundensegment, das trotz des jungen Alters nicht unterschätzt werden sollte. Denn auch Babys können im Supermarkt schreien, wenn sie das geliebte Produkt aus der Fernsehwerbung nicht bekommen. 

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