Zu guter Letzt: So cool können Karotten sein

US-Karottenbauern wagen mit Unterstützung der Werbeprofis von Crispin Porter & Bogusky den Versuch, die Minikarotte als Zwischenmahlzeit zu etablieren. Aber wie bringt man Kids bloss dazu, das gesunde Ding zu essen? Einzige Option: Das Rüebli muss cool werden.

Die Strategie:
Erstens: Optimale Tarnung. Bei der Auswahl des Produkts dürfen die Kids nicht gleich erkennen, dass es sich um etwas Gesundes handelt. Die Verpackung gleicht dementsprechend einer Chips-Tüte. Zweitens: Coole Kampagne, die den Bezug zum begehrten Junkfood herstellt. Die Kampagne «Eat’em like junkfood» beinhaltet einen abgefahrenen TV-Spot, in dem die Minikarotten durch die Luft geballert werden.

Unterstützt wird das Ganze durch einen Onlineauftritt, auf dem man unter anderem den hitverdächtigen «Karrüt Krüünch Track» downloaden kann. Irgendwo finden sich auch noch Angaben zum Nährwert der Karotten. Klickt man aber dort drauf, erscheint die Warnung «Dude. For real?». Der Nutzer muss danach mehrmals bestätigen, dass er das langweilige Zeugs wirklich lesen möchte. Klickt er sich durch, flattern die Angaben mit einer Discokugel herab, begleitet von tanzenden Minikarotten. Ausserdem wurde ein Gratisspiel fürs iPhone realisiert, beim dem man möglichst viele Karotten anknabbern soll. Ein Besuch auf der Website lohnt sich. Wirklich sehr cool!

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