Zu guter Letzt: Skippable Wishes

Maurice Lévy, Chef der Publicis Gruppe, greift in seiner diesjährigen Neujahrsrede das Thema Skippen auf. Und kehrt den Spiess um.

Sie geniesst längst Kultstatus: Die Ansprache, mit der sich Lévy Ende Jahr an die über den ganzen Globus verteilten Mitarbeitenden des Publicis-Netzwerks richtet – und an alle anderen, die zuschauen wollen. Eigentlich wäre bereits sein französischer Akzent Grund genug, die Youtube-Videos zu schauen. Wichtiger noch: Sie sind unterhaltsam. 2012 wurde der Zuschauer, der seine ausschweifende Rede pausierte oder vorspulte, von Lévy zurechtgewiesen (das interaktive Video funktioniert – vermutlich aufgrund von Änderungen bei Youtube – heute leider nicht mehr). Im vergangenen Jahr konnte der Zuschauer per Smartphone Löwen aus Lévys Büro fischen.

Im aktuellen Video warnt Lévy zu Beginn, diesmal erwarte den Zuschauer nicht Lustiges und keine technischen Tricks. Eine Untertreibung. Denn schon bald erklärt der Publicis-Chef, man könne seine Rede per «Skip Maurice»-Button überspringen, um ein paar Werbespots zu schauen. Verlockend. Und es lohnt sich: Lévy lässt es sich nicht nehmen, im einen oder anderen Spot selbst aufzutauchen. Denn er hat seine Rede längst nicht beendet, als Sie geskippt haben.

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Das Ganze lässt sich nicht einbetten, aber auf Publicisgroupewishes2016.com in voller Pracht geniessen. (hae)

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