Zu guter Letzt: Sind iPhone-Nutzerinnen resistent gegen Werbung?

Der Prototyp des iPhone-Nutzers ist ein kauffreudiger, moderner und stilbewusster Handybesitzer. Eine ideale Zielgruppe also für moderne Werbemassnahmen, oder doch nicht? Die Werbeaffinität scheint sich zumindest bei den weiblichen iPhone-Nutzern in Grenzen zu halten. Diese sind über mobil verschickte Werbeanzeigen weitaus schlechter zu erreichen als Nutzerinnen eines herkömmlichen Mobiltelefons.

Zu diesem ernüchternden Ergebnis kam eine aktuelle Studie des US-amerikanischen Mobilfunk-Marketingunternehmens Brand in Hand, die insgesamt mehr als 60 verschiedene mobile Werbekampagnen der vergangenen zwei Jahren untersuchte. Die Post-Click-Rate bei weiblichen iPhone-Nutzern zwischen 19 und 49 Jahren erreichte im Durchschnitt nur einen Wert von 1,3, während bei herkömmlichen Handys bis zu 3,5 mehr Seitenaufrufe generiert wurden.
Eine umfassende Erklärung für das schlechte Abschneiden der iPhone-Nutzerinnen liefert der Bericht indes nicht. John Hadl, Mitgründer von Brand in Hand, hat aber eine Theorie bereit. Er vermutet, dass die Frauen ihr Smartphone aufgabenorientierter nutzen als andere Zielgruppen. Folglich liessen sie sich nur schwer von ihrer jeweiligen Tätigkeit ablenken. Aha, tolle Theorie. Eine alternative Erklärung wäre aber auch, dass iPhone-Nutzerinnen ohnehin einer regelrechten Flut von Angeboten und Werbung ausgesetzt sind und deshalb weniger auf einzelne Werbeanzeigen ansprechen. Oder, sie mit anderen Handy-Tools oder irgendwelchem Krimskrams beschäftigt.

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