Zu guter Letzt: Sicherheitsabstand
Dank aktuellem Technik-Firlefanz halten Volkswagenfahrer zuverlässig Abstand zum Vordermann. Mindestens so gut: Die Kampagne dazu.
Der Abstandregeltempomat – oder auch: Adaptive Cruise Control – sorgt (unter anderem) dafür, dass automatisch der notwendige Sicherheitsabstand eingehalten wird. Also ein Tempomat, der das vordere Fahrzeug miteinbezieht und so dem Fahrer noch entspanteres Cruisen ermöglicht. Und sollte der Abstand plötzlich zu klein werden, können die Systeme auf verschiedene Arten eingreifen. Für die Fahrer von «State-of-the-Art»-Modellen wohl längst kalter Kafi, während sich die Lenker von echten älteren Autos immer noch mit mühseligen Begriffen wie Konzentration, Fahzeugbeherrschung und Bremsbereitschaft herumschlagen.
Sicherlich unter dem Strich eine gute Idee. DDB Barcelona hatte aber eine noch bessere: Um die VW-Technik zu bewerben, nahm die Agentur den Sicherheitsabstand wörtlich und entwickelte daraus eine schöne Media-Idee. Dieses schlichte Plakat…

…entfaltete die Wirkung erst durch die Orte, an denen es aufgehängt/installiert wurde: Direkt zwischen benachbarten Konkurrenten. Etwas Abstand schadet nie. Auch wenn er für auf den Beispielen unten teilweise erstaunlich klein ist. Fast so klein wie auf der Autobahn. (hae)




