Zu guter Letzt: Schuhe tun gut
Schon Imelda Marcos, Ex-Ehefrau des Ex-Diktators der Philippinen, wusste um die Bedeutung von gutem Schuhwerk. Nun hat der irakische Journalist Muntaser el Saidi in einer einzigartigen Werbeaktion den Schuh wieder ins Zentrum gerückt.
Schon Imelda Marcos, Ex-Ehefrau des Ex-Diktators der Philippinen, wusste um die Bedeutung von gutem Schuhwerk. Mehrere Tausend Paar stapelten sich in ihren Gemächern im prunkvollen Herrscherpalast von Manila. Nun hat der irakische Journalist Muntaser el Saidi in einer einzigartigen Werbeaktion den Schuh wieder ins Zentrum gerückt, als er an einer Pressekonferenz in Bagdad nach dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush warf. Mal abgesehen von der politischen Bedeutung und den eher tragischen Folgen für den Schützen, ist der Fernsehmitschnitt ein extrem amüsantes Streifchen. Erstaunlich auch die Reaktionsfähigkeit von Bush. Vielleicht hat er – ähnlich wie sein früherer Vorgänger Ronald Reagan, ein früherer Schauspieler – schlicht den Beruf verfehlt. Mit solchen Reflexen taugt er zum Völkerball-Profi.
In der arabischen Welt sind Schuhe seit der Aktion von Saidi zu einem Symbol für den Widerstand gegen die amerikanische Besatzung geworden. Am Donnerstag meldete die Nachrichtenagentur AFP, dass das Schuhpaar, das auf Bush gewofen wurde, mittlerweile auf Sprengstoff untersucht und vernichtet worden sei. Der Anwalt des Schuhwerfers kritisierte die Zerstörung der Schuhe scharf: «Diese Schuhe waren heilig», sagte der Jurist.
In der arabischen Welt sind Schuhe seit der Aktion von Saidi zu einem Symbol für den Widerstand gegen die amerikanische Besatzung geworden. Am Donnerstag meldete die Nachrichtenagentur AFP, dass das Schuhpaar, das auf Bush gewofen wurde, mittlerweile auf Sprengstoff untersucht und vernichtet worden sei. Der Anwalt des Schuhwerfers kritisierte die Zerstörung der Schuhe scharf: «Diese Schuhe waren heilig», sagte der Jurist.
