Zu guter Letzt: Schlemmen gegen Hunger

Eine australische NGO stellt auf originelle Weise einen Zusammenhang zwischen unserem Essen und dem Hunger in Afrika her.

Früher wurden Kinder häufig an die hungrigen Menschen in Afrika erinnert, wenn sie ihren Teller nicht leer essen wollen. Manch ein Kind fragte sich wohl, was das eine mit dem anderen zu tun hat: Was bringt es den Menschen in Afrika, wenn wir hier mehr essen?

McCann Sydney hat nun eine sinnige Aktion lanciert, die ohne erhobenen Zeigefinger das Schlemmen in Australien mit dem Hunger in der dritten Welt verbindet – und dafür sorgt, dass das eine dem anderen tatsächlich zugute kommt: A Table to end Hunger.

Die Ausgangslage: In Australien gibt es unzählige Menschen mit grossem Hunger nach guten Restaurants. Sie sehen sich – vor allem am Wochenende – häufig mit dem (Luxus-)Problem konfrontiert, in letzter Sekunden einen freien Tisch zu ergattern.

The Hunger Projekt sorgt dafür, dass einige Tische in Australiens Top-Restaurants frei bleiben und kurzfristig an den Höchstbietenden versteigert werden. Der Erlös soll Menschen in der dritten Welt zugute kommen. (sis)
 

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