Zu guter Letzt: Scharf geschossen
Flugzeug-Frass: Vertrocknet, verkocht, nach Plastik oder Karton anmutend - ein wahrer Gaumenschmaus. Wer das ultimative Flugzeug-Dinner erleben will, der führe mitgebrachten Curry in die Flugzeug-Mikrowelle ein, wie es eine britische Stewardess vormachte. So spannend an Bord war’s seit 9/11 nicht mehr.
Flugzeug-Frass: Vertrocknet, verkocht, nach Plastik oder Karton anmutend – ein wahrer Gaumenschmaus. Wer das ultimative Flugzeug-Dinner erleben will, der führe mitgebrachten Curry in die Flugzeug-Mikrowelle ein, wie es eine britische Stewardess vormachte. So spannend an Bord war’s seit 9/11 nicht mehr. Wem Flugzeug-Futter schmeckt, der hebe die Hand. Zumindest in der Economy-Class kann man nicht von kulinarischen Höhenflügen sprechen. Eine Stewardess, die sich kürzlich eine Gaumenfreude gönnen wollte, liess es in 10’000 Meter Höhe krachen. Als ihr reingeschmuggeltes Curry-Gericht explodierte und das Flugzeug halb abfackelte, sorgte die gute Frau sicher bei einigen Passagieren für temporäres Herzversagen.
Obwohl die Fluggesellschaft betonte, dass der Jumbo-Jet den Flug problemlos von London nach Miami fortsetzen konnte und kein Passagier verletzt wurde, muss man doch bedenken, dass die knallgelbe, scharfe Mahlzeit mit einer solchen Wucht explodierte, dass dabei ein Schaden im Wert von 30’000 Euro entstand. Ausserdem war das Flugzeug danach für längere Zeit völlig ausser Gefecht. Fliegen mag also weniger gefährlich sein als Autofahren, die Unfälle gestalten sich aber wesentlich bunter.
Obwohl die Fluggesellschaft betonte, dass der Jumbo-Jet den Flug problemlos von London nach Miami fortsetzen konnte und kein Passagier verletzt wurde, muss man doch bedenken, dass die knallgelbe, scharfe Mahlzeit mit einer solchen Wucht explodierte, dass dabei ein Schaden im Wert von 30’000 Euro entstand. Ausserdem war das Flugzeug danach für längere Zeit völlig ausser Gefecht. Fliegen mag also weniger gefährlich sein als Autofahren, die Unfälle gestalten sich aber wesentlich bunter.
