Zu guter Letzt: Sarkozy spaltet Frankreich
Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy sorgt für einmal nicht wegen seiner Liaison mit Carla Bruni für Schlagzeilen. Er plant, in seinem Land im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die Werbung abzuschaffen. Doch dieser Plan gefällt nicht allen.
Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy sorgt für einmal nicht wegen seiner Liaison mit Carla Bruni für Schlagzeilen. Er plant, in seinem Land im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die Werbung abzuschaffen. Wenn der Staat einen öffentlichen Dienst wünsche, dann müsse er auch die notwendige Finanzierung sichern, liess er verkünden.Diese Ankündigung ruft in Frankreich unterschiedliche Reaktionen hervor. Sébastien Danet beispielsweise, Präsident der Mediaagentur ZenithOptimedia, zeigt sich laut der Frankfurter Allgemeinen alles andere als begeistert. Die Regierungspläne könnten die öffentlichen Sender und den Gesamtmarkt destabilisieren, befürchtet er.
Der Präsident der öffentlichen Sendergruppe France Télévision hingegen, Patrick de Carolis, begrüsst die Pläne. Das öffentliche Fernsehen erhalte so eine stärkere Identität. Die fehlenden Einnahmen müssten aber ausgeglichen werden, fügt er an. Und dies werden einige Euro sein – das französische öffentlich-rechtliche Fernsehen finanziert sich nämlich zu 40 Prozent aus Werbeeinnahmen.
Mehrere Zeitungen berichteten am Mittwoch zudem von der möglichen Privatisierung eines der öffentlichen Sender, sollte der Verlust nicht ausgeglichen werden können. Diese Frage werde sich zwangsläufig stellen, zitierte die «Libération» aus Kreisen der Regierung.
Bleibt abzuwarten, ob auch in der Schweiz irgendwann jemand auf diese originelle Idee kommt und das Pinkeln vielleicht schon bald auf nach dem Film verschoben werden muss.
Der Präsident der öffentlichen Sendergruppe France Télévision hingegen, Patrick de Carolis, begrüsst die Pläne. Das öffentliche Fernsehen erhalte so eine stärkere Identität. Die fehlenden Einnahmen müssten aber ausgeglichen werden, fügt er an. Und dies werden einige Euro sein – das französische öffentlich-rechtliche Fernsehen finanziert sich nämlich zu 40 Prozent aus Werbeeinnahmen.
Mehrere Zeitungen berichteten am Mittwoch zudem von der möglichen Privatisierung eines der öffentlichen Sender, sollte der Verlust nicht ausgeglichen werden können. Diese Frage werde sich zwangsläufig stellen, zitierte die «Libération» aus Kreisen der Regierung.
Bleibt abzuwarten, ob auch in der Schweiz irgendwann jemand auf diese originelle Idee kommt und das Pinkeln vielleicht schon bald auf nach dem Film verschoben werden muss.
