Zu guter Letzt: Sarah Marshall schlägt zurück

Universal Pictures ritt mit Slogans wie «You suck, Sarah Marshall» auf der Promotionswelle für einen neuen Streifen. Blöd nur, wenn man selber so heisst. Eine Namensträgerin rächt sich.

«Sarah Marshall» klingt wie ein gewöhnlicher englischer Name. Doch dessen Trägerinnen hatten es in den vergangenen Wochen nicht leicht: In den USA hingen unzählige Plakate aus mit Aufschriften wie «You suck, Sarah Marshall» (etwa: «Du nervst, Sarah Marshall»), «My mother always hated you, Sarah Marshall» («Meine Mutter konnte dich noch nie ausstehen, Sarah Marshall») oder «You do look fat in those jeans, Sarah Marshall» («Mit diesen Hosen siehst du richtig fett aus, Sarah Marshall»). Eine gemeine Racheaktion eines enttäuschten Liebhabers? Nein, die Produktionsfirma Universal Pictures hatte die Poster verbreitet: Sie ritt damit für den Streifen «Forgetting Sarah Marshall» auf der Viral-Welle. Bei den Sarah Marshalls des realen Lebens sorgte die Aktion nicht für eitel Freude: Wie mehrere Namensträgerinnen der Chicago Times sagten, sei es nicht eben lustig, wenn riesige Plakate verkünden, dass man nerve. Dazu kommen Spott und besorgte Anrufe aus dem Freundeskreis. Eine der Verunglimpften hat nun zurückgeschlagen und rächt sich am Filmproduzenten Judd Apatow: Sarah Marshall aus Greenfield in Massachusetts hat selber den Filzstift gezückt und Plakate getextet. Aufschrift: «I hate you, Judd Apatow». Fragt sich nur, ob das den Mann hinter Blockbustern wie «Knocked Up» und «Superbad» kratzen wird.

Bild: People.com

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