Zu guter Letzt: Rettet die Schneemänner

Keine Greenpeace-Kampagne, sondern Versicherungs-Werbung: Zurich lanciert zusammen mit McCann eine grosse Rettungsaktion für Schneemänner.

In Zeiten von Klimawandel und globaler Erwärmung vermutet man im ersten Augenblick eine andere Botschaft hinter der auwendigen Kampagne. Im von McCann Worldgroup kreierten Spot sammelt die Versicherung im Frühling in einem Schweizer Dorf Schneemänner ein und rettet sie so vor dem dem «tödlichen» Tauwetter. Per Kühlwagen, Skilift und Schlitten gehts auf in höhere (und vor allem kältere) Gefilde.

Das System erinnert ein wenig an «Snowfarming»: Skigebiete fabrizieren an kühlen Tagen Schnee vor und übersommern diesen abgedeckt in höheren Lagen. Das führt dann zum Beispiel dazu, dass die Verantwortlichen vor dem Start der Ski-Alpin-Saison in Sölden sagen, es spiele keine Rolle, ob es noch rechtzeitig schneie, man habe noch genug letztjährigen Schnee auf Lager.

Aber zurück zu den Schneemännern: Sie überwintern ebenfalls hoch oben und stehen sinnbildlich dafür, dass man sich um die Dinge, die einem wichtig sind, mit der nötigen Sorgfalt und Voraussicht kümmern muss.

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Der Spot ist verbunden mit einem digitalen Wettbewerb, bei welchem man Fotos des eigenen Schneemanns einsenden kann. Wer gewinnt, trifft den eigenen Schneemann in den Schweizer Alpen nachgebaut wieder. Als wäre das nicht genug, darf der Glückliche auch noch seine ganze Familie mit auf die Schweizer Reise nehmen. Wer keinen eigenen Schneemann bauen kann oder will, darf sich auch eines Generators bedienen. Die Kampagne soll laut Creativity-online.com erst in deutschen Kinos gezeigt und dann global lanciert werden. (hae)

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