Zu guter Letzt: Produkterückruf
Ein in der Berliner Tageszeitung Taz veröffentlichter Produkterückruf für deutsche Kleinwaffen sorgte für Gesprächsstoff – und den gewünschten viralen Effekt.
Die Frage, wem man welches Kriegsmaterial verkaufen sollte, beschäftigt auch Deutschland. Die Deutsche Friedensgemeinschaft DFG-VK will Waffenexporte stoppen und hat sich mit einem Zeitungsinserat die maximale Aufmerksamkeit erreicht. Ein fiktiver Produkterückruf:
In unabhängigen Prüfungen wurde festgestellt, dass es bei sachgemässer Bedienung der Waffen zu tödlichen Zwischenfällen kommen kann. Es muss davon ausgegangen werden, dass bereits Millionen Menschen weltweit durch diese deutschen Waffen den Tod fanden. Die Anzahl der Verletzungen dürfte diese Zahlen noch weit übersteigen.

Dass Heckler & Koch, Carl Walther und SIG Sauer dem Aufruf zum Rückruf folgen, ist nicht anzunehmen. Dass die DFG-VK mit der Aktion Waffenrueckruf.de jedoch weiter für die Problematik der Waffenexporte sensibilisiert, jedoch schon. (hae)
