Zu guter Letzt: Prekärer Gesundheitszustand der Journalisten
Ein britischer Journalist gibt dem Mythos des «ungesunden Journalisten» neuen Auftrieb. Nachdem wir vor kurzem über den katastrophalen Gesundheitszustand von chinesischen Journalisten berichtet haben, ist nun ein weiteres Beispiel zu uns vorgedrungen.
Ein britischer Journalist gibt dem Mythos des «ungesunden Journalisten» neuen Auftrieb. Nachdem wir vor kurzem über den katastrophalen Gesundheitszustand von chinesischen Journalisten berichtet haben, ist nun ein weiteres Beispiel zu uns vorgedrungen. Während wir uns das letzte Mal auf die Zigarette als Übeltäter konzentrierten, verlagern wir dieses Mal den Fokus auf den Alkohol als potentiell gesundheitsgefährdendes Genussmittel. Zur Veranschaulichung dient Adam Smith, auch bekannt unter dem Namen Steve Zacharanda. Der britische Journalist hat ein wenig zu tief ins Glas geschaut, als er im Auftrag der Birmingham Mail direkt aus den USA über die vergangenen Wahlen berichtete. Völlig betrunken – der Sieg Obamas musste schliesslich gefeiert werden – gab er zu, dass er seine Berichte jeweils der BBC geklaut hatte. So richtig in Fahrt gekommen, verkündete er seinem Arbeitgeber auch gleich, dass er kündigen wolle und seine eigene Zeitung herausbringen werde. Es kam, wie es kommen musste, sein Geständnis fand den Weg zu Youtube und verstärkte damit das negative Gesundheitsimage der Journalisten. Wir lassen uns aber von den neusten Entwicklungen nicht unterkriegen und geben die Hoffnung auf einen besseren Gesundheitszustand der Branche (noch) nicht auf. Eine Gegenbewegung mit dem Namen «Rettet uns Journalisten» soll die Fitness der Medienschaffenden wiederherstellen. Anregungen und Ideen zur Umsetzung unseres hochgestochenen Ziels werden gerne entgegengenommen.
