Zu guter Letzt: Pfui, Madame Blansit
Wieder einmal erreicht uns eine Neuigkeit, die wir eigentlich weder lesen noch riechen wollen: Die Künstlerin Charity Blansit hat ein Parfum lanciert, das aus ihrem eigenen Urin besteht.
Es sei der erste Morgen nach Neumond gewesen, und sie habe beschlossen, ihren Urin in Parfum-Flaschen zu sammeln, sagt sie. Wenn man sehr viel Honig gegessen habe, dufte der Urin wunderbar, während er nach dem Verzehr von Poulet wirklich scheusslich rieche. Und sie glaubt fest daran, dass sich das Produkt vermarkten lässt – auf die Idee, dass sich die potenziellen Kunden ekeln könnten, kommt sie nicht. Als Begründung gibt sie an, dass die Menschheit ja schliesslich auch auf Moschus stehe. Netter Vergleich.
Ob der Duft ein Verkaufsschlager wird, ist zu bezweifeln. Auch wenn die Vermarktung von Körperflüssigkeiten im Trend liegt (Zu guter Letzt: Sind jetzt alle gaga?), irgendwann ist die Schmerzgrenze wohl erreicht. Wir sagen: Pfui, Madame Blansit, die Welt hat auf vieles gewartet, aber sicher nicht auf Ihren Urin – ab ins Klo damit.
