Zu guter Letzt: Oops, they did it again
Das deutsche Online-Magazin Netzpiloten.de sucht den größten Fauxpas im Social Web 2011. Der Gewinner dieses wenig schmeichelhaften Titels wird Mitte Dezember mit dem «Oops! Award» ausgezeichnet.
Zur Wahl stehen dieses Jahr der Schnüffelsoftware-Skandal «Bundestrojaner», der Geflügelhersteller Wiesenhof, der mit einem ungewöhnlichen Verteidigungsvideo auf You Tube versucht, eine ARD-Doku zu diskreditieren, die «Tramp a Benz»-Kampagne von Jung von Matt für Mercedes-Benz, der Pril-Design-Wettbewerb, der Wirbel um möglicherweise geschönte Facebook-Zahlen bei Weleda, die Kampagne der Volksbanken und Raiffeisenbanken, die mit Occupy marschieren wollten, das Kommunikationsdesaster von Schlecker und der bezahlte Anti-Google-Feldzug von Burson-Marsteller für Facebook.
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Der «Oops! Award» wurde im vergangenen Jahr von den Netzpiloten ins Leben gerufen. Mit einem Augenzwinkern soll dabei auf Fehltritte im Web hingewiesen werden. Sieger wurde seinerzeit WeTab. Dessen Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen hatte sein eigenes Produkt, für das es heftige Kritik hagelte, im Onlineshop von Amazon unter zwei Pseudonymen in den Himmel gelobt. Und hat die Oops-Auszeichnung eindeutig verdient. Pfui!
